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07. November 2007

Cüpli-Euphorie

Vor der WM letztes Jahr drängten sich hunderte Kinder, ebenso viele Mütter, Väter, Grossväter, Uronkels, Taufpaten, Bänker, Schreiner, VBZ-Kontrolleure, HSG-Absolventen, Gartenbauinspektoren, Fischer, Lehrerinnen, CEOs, Lastwagenfahrer, Gentechforscher, Betreibungsämtler und sogar noch ein paar Fussballfans ans Trainingsgelände der Schweizer Nationalmannschaft in Feusisberg.
Geblieben sind die Fussballfans.
Heute könnten die Nationalspieler nach dem Training jeden einzelnen Besucher persönlich begrüssen.
Es wird in diesen Tagen über die mangelnde Euphorie im Land debattiert. Auslöser, die unsägliche Vorstellung der Fialas und Fiaskos an einer gutgemeinten internationalen Sportarena. Zugegeben: Auch mir frieren die Eier ab, wenn ich einen Weibel über Emotionen im Sport reden höre. Derlei Experten habe ich noch nie an einem Training der Nationalmanschaft in Feusisberg gesehen, auch nicht bei schönem Wetter, aber ich sehe sie regelmässig auf der VIP-Tribüne. Je näher die EM rückt, um so dichter füllt sich die Ehrenloge im Stadion.
Meine lieben Sportsfreunde, die Sache ist einfach: Die Schweiz ist und bleibt ein Land der Cüpli-Fans. Ich rede nicht von den Leuten, die den Fussball leben, sondern von den Leuten, die reden, sie lebten den Fussball.
Können die Medien etwas daran ändern? Man kann versuchen, die Spielberichte zu peppen. Jeder Fussballprofi wird konsequent als Star bezeichnet, jeder Ball, den Müngli Max zu stoppen in der Lage ist, wird bejubelt, jede Aktion als Geniestreich bewertet. Voraussetzung: Man geht davon aus, dass Fussballfans alles Deppen sind. Womit wir mit solch friesierten Berichten dann wieder jene Leute ansprechen würden, die wir eigentlich gar nicht ansprechen möchten: die Cüpli-Fans.
Was können die Fussballfans machen, um die kollektive Begeisterung für den Grossevent zu entfachen?
Sie müssen gar nichts machen.
Nur hoffen, dass die Schweiz an der EM tatsächlich teilnimmt und nicht einfach nur dabei ist.
Meine Lieblingsfloskel unserer Berufsgattung: Hand aufs Herz.
Also, liebe Blogger, liebe Sportsfreunde: Hand aufs Herz - was interessiert's euch, ob ihr mit ein paar Kumpels die EM geniesst oder mit zehntausenden Temporäreuphorikern auf dieser oder jener Fan-Meilie herumtollt?
Persönlich schaue ich mir wichtige Spiele, an denen ich nicht live dabei bin, am liebsten zu Hause an - alleine.

November 7, 2007, 12:11 nachm.
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Kommentare

@de philippe
sorry, habe gedacht die wird verlinkt...
info[AT]natifans.ch

Kommentiert von: Stöff Keller | 13.11.2007 18:25:56

@stöff:

eine email an welche adresse?

Kommentiert von: de philippe | 13.11.2007 09:19:02

Ich bin erfreut, dass dieses Thema hier von WdG aufgegriffen wird!
Und die ganze Sache liegt mir auch sehr am Herzen.
Aber es genügt, die bisherigen Beiträge hier zu lesen, um gefrustet zu sein.
Neben der Tatsache, dass die wenigsten Beiträge vom eigentlichen Thema handeln, sind viele auch unter dem Niveau der "Netiquette". Kritik und auch ein sarkastischer Spruch ist ja durchaus angebracht, Beleidigungen sind daneben.

Zum Thema:
Meines Erachtens sind es schlussendlich weder nur die Hardcore- noch nur die Cüpli-Fans welche für die Stimmung an der EM sorgen.
Sondern die Mode-Fans.
Die Masse halt. Und ich bin überzeugt, dass die Schweiz während des Turniers und auch im Vorfeld sehr viel Freude, Freundlichkeit, Offenheit und einfach ein grosses Fest abliefern wird!
Natürlich brauchts die HC-Fans und auch die Geldgeber bzw. deren Exponenten, die Cüpli-Fans.


Bei aller (teilweise berechtigten) Kritik muss ich dem Verband zu der Art der Vergabe der Tickets für die EM gratulieren:
Es sollen die Fans berücksichtigt werden, welche seit der WM die meisten Spiele besucht haben.
Ich bin auch überzeugt, dass dies so gehandhabt wird, denn als Gastgeber will man ja sicher Leute im Fansektor welche "eine Ahnung" haben und für gute Stimmung sorgen und nicht zum ersten Mal im Stadion sind. Für die Art, wie die UEFA die Tickets vergibt kann der Verband nichts.

Momentan fehlt die (sichtbare) Euphorie und das ist gut so! Was wird erwartet? Schon jetzt Fähnchen an den Autos, die Schaufenster- und Einkaufszentren Dekos in Rot-Weiss? Dann hätte sogar ich im nächsten Juni keine Lust mehr auf die EM.
Klar wäre ein ausverkauftes Stadion gegen Nigeria wunderbar, aber naja, da werden dann wohl nur die HC-Fans und ein paar Überredete sein.
Trotzdem: Im Juni 08 wird die Schweiz bereit sein!

Das zeigen mir auch folgende Tatsachen:
Zum Beispiel die 40'000 Schweizer am WM-Fanfest in Dortmund. Und das schon am Vorabend des Spiels. Die Schweizer sind begeisterungsfähig!
Und: Wir haben vor gut drei Wochen die Online-Community WWW.NATIFANS.CH aufgeschaltet und es haben sich bereits über 1212 Leute registriert. Dies obwohl noch nicht wirklich viel Inhalt präsentiert wird und eine Registration nur auf Einladung per E-Mail von einem Mitglied möglich ist.
Es wird aber Foren (wo dann im passenden Thread über die Akten Hitzfeld, Beni und leider auch Köbi und SFV diskutiert werden kann), Umfragen, Panini-Börse, Statistiken, Fangesang-Wettbewerb (da muss was neues her...) geben.
Wir haben einiges vor mit den Fans!
Wir suchen auch ganz klar die Hardcore-Fans der Clubs, denn sie haben Erfahrung mit Choreos, Capo, Fan Mob, etc.
Aber klar, da tummeln sich dann halt auch Hinz und Kunz (...), Stammtisch-Proleten und "Nur-Turnier-Gucker-Pärchen". Nicht jeder ist ein Fussball-Pro und Szene-Kenner wie in diesem "Blog". Aber wie gesagt, genau diese Leute machen den Event aus.
Auch die Geldgeber sind nötig; es läuft nicht ohne. Übrigens auch bei uns nicht...

P.S. I: Eine Kolumne von WdG auf natifans.ch wäre wirklich super.
P.S. II: Wer sich einladen und auf natifans.ch registrieren möchte ist herzlich willkommen und kann das mit einer E-Mail mit Betreff "WW-WdG" tun!

Kommentiert von: Stöff Keller | 12.11.2007 22:16:49

Ironie des Ganzen: Der Fussball braucht die Cüpli-Gesellschaft. Sie zieht die Sponsoren und die Medien an. Glanz und Gloria im wahrsten Sinne des Wortes. Ob das nun uns eigentlichen Fussballfans passt oder nicht. Wir frieren uns doch gerne im Design-Letzi Anti-Stadion den Arsch ab, weil der Wind munter durchs ganze Stadion huschen kann. Das ist Zürich. Design vor Brauchbarkeit. Goodybe reines Fussballstadion in Zürich in den nächsten 6 Jahren - ich glaube nicht daran. Mir grauts vor den nächsten Jahren im Letzi.

Kommentiert von: Travis | 11.11.2007 12:42:37

Lieber Greenbold,

danke, aber dass KK ein konservativer Typ ist und nicht unbedingt immer mutig auftritt ist wohl nichts Neues. Das würde auch ich nicht bestreiten.

Die Frage ist nun aber, ob das die Öffentlichkeit und wir einfach so hinnehmen und akzeptieren. Ich habe mit meiner Aussage eben gerade nicht das machen wollen, sondern bin der Meinung, dass eben genau dieses Verhalten kritisiert werden soll.

Ich bin nicht dafür, Köbis Tugenden und all seine Entscheidungen einfach damit ab zu tun mit der Begründung "Köbi ist halt so". Seine Entscheidungen dürfen und müssen kritisch hinterfragt werden, was leider meines Erachtens etwas zu wenig der Fall ist.

Kommentiert von: Young Boy | 10.11.2007 16:10:23

@greenbold

Ich bezweifle dass KK weiss was er tut, auch rational nicht!!!
An die WM hat sich die Mannschaft mit hungrigen Spielern selber Qualifiziert und KK hatte dazumal noch einen erfahren Johann Vogel beiseite, der ihm in Sache Taktik und Analyse aus Erfahrung von etlichen Jahren unter professionellen Trainer mit unter die Arme greifen konnte! Weiss das gibt nun mal wieder einen Aufschrei im Blog, doch dazu stehe ich. Nun kommt eine andere Persönlichkeit der es für Köbi richten muss, der Eggimann;-)

@Young Boy
Ich bin schon lange auf der Linie KK hat seine Verdienste, doch letzten Herbst hat er seinen Abgang verpasst und der SFV ein weiteres Scheitern von KK nicht verhindert.
Die Hinterfragung wurde vom SF wie vom Blick z.T. im Frühling gemacht! doch die Frage ist: Warum wurde Hüpi zurückgepfiffen und der Blick machte eine Kehrtwendung?
Zaug der Taktiker machte einen genialen Schachzug, in dem er mit Querelen veranlasste, dass Vogel über die Klinge springen musste. Sonst hätte er wahrscheinlich an Beraterhonorar an KK verloren:-)

Doch wer soll es richten?
Stars, oder möchtegern Stars wo nun nach dem System jekami gelernt haben, wer hat noch nicht, wer will noch mal und wer darf noch mal eingeimpft bekamen, denen nun in Kürze professionalität beizubringen, würde heissen bis zur EM jede Woche ein Sondertraining mit der Nati durchzuführen. Dies unter der Leitung eines Strategen.

Habt ihr die Kritik an Favre gelesen?
Keiner hält im Training seine Position, und jeder macht was er will, kommt euch das nicht bekannt vor?

Kommentiert von: chviktory | 10.11.2007 00:14:11

werter Young-Boy

es bringt wohl kaum was, kk jetzt noch herauszufordern. er hat die em-teilnahme gesichert und wird wohl trotz aller kritik an seiner taktik festhalten. ich glaube nicht, dass er sich verändern wird und auf einmal mutiger auftritt - hat er doch bisher konsequent das gegenteil gemacht. köbi rational ist nunmal der konservative schweizer, der ungerne verrückte dinge macht. oder hat jemand gute argumente, um mich umzustimmen und das gegenteil zu beweisen?

Kommentiert von: greenbold | 09.11.2007 17:35:43

@sam
Mir gefällt der Ansatz auch. Wenn du mich fragst, dürfte die Aussage aber ruhig noch etwas direkter und provokanter formuliert werden. Es wird Zeit, dass mal einer auf den Tisch haut... KK kann machen, was er will. Wenn der Erfolg ihm recht geben wird, schön, aber wenn der Erfolg nicht kommt, was dann? Köbi wird so oder so nach der Euro in die Ferien gehen und seinen Lebensabend geniessen. Es ist Zeit, ihn mal heraus zu fordern und zu hinterfragen!

Kommentiert von: Young Boy | 09.11.2007 17:07:59

Professionalität, sehr gutes Stichwort!

Da wird nun schon längerer Zeit, dem Schweizerfussball, auf dem Level der Jugendförderung internationale Anerkennung gezollt, doch was wird daraus gemacht!?

Unten wird gestossen, gepuscht und sehr gut gearbeitet. Oben wird der Karren in den Dreck, bezugsweise an den Baum gefahren (gesteuert)

Kommentiert von: chviktory | 09.11.2007 13:43:03

der O-ton von wdg in der aktuellen wewo war ja "Eggimann steht für die Unsicherheits des Nationaltrainers. Oder für dessen Verschlagenheit"
habe diese Wortwahl noch in keinem anderen CH-blatt gesehen und finde es mutig und frech. ich hoffe es wird weiter in diese kerbe gehauen...

Kommentiert von: sam | 09.11.2007 13:11:52

Bei den Bayern schauts schon anders aus als in der CH-Nati...

Was hat ein Mensch, wenn er Anerkennung und Respekt bei anderen Menschen hat? Ich würde behaupten, Macht beschreibt es am besten...

KK hat beschränkte Macht. Er kann entscheiden, wer nominiert wird, kann die Mannschaft aufstellen etc. Seine Macht, an den Strukturen etwas zu verändern ist wohl ziemlich beschränkt. Hitzfeld aber würde vielleicht mehr als das wollen. Er ist sich Professionalität auf allen Ebenen gewöhnt. In München wird anders gearbeitet als beim SFV. Ottmar würde aber genau diese Professionalität beim SFV erwarten und dafür müsste dieser an die "Säcke" Bei manch einem Schönwetter-Cüpli-Funktionär im SFV würde dann ans Licht kommen, wie unprofessionell gearbeitet wird.

Sprechen wir doch Klartext: Der SFV ist nicht ansatzweise auf einem so professionellen Niveau, wie sich das einer der besten Coachs - wenn nicht der beste - gewohnt ist. Einen solch erfolgreichen Profi wie Hitzfeld es auf seinem Gebiet ist, gab und gibt es nirgends im SFV. Und wenn so einer kommt, muss sich auch das Umfeld anpassen und bereit sein, sich seiner Professionalität anzupassen. Diese Bereitschaft stelle ich beim SFV (bzw. seinen Funktionären) in Frage.

Kommentiert von: Young Boy | 09.11.2007 10:52:41

@Young Boy
Ich denke nicht dass es mit Macht zu tun hat. Eher mit Respekt und Anerkennung, welche es ihm ermöglichen würde, auf einer Basis zu arbeiten die ihm möglichen Erfolg garantieren und da sollten die im Hintergrund vom Fussball auch etwas verstehen.
Die Macht ist heute existent und demonstriert durch KK. Der Pausen Clown Knupp, sprich Pressesprecher, hat ja erwiesenermassen ein Potenzial zur Analyse wie offener Meinung im RTL gezeigt. Doch habt ihr auf seiner neuen Position schon was neues wie schlaues gehört? Frappante Ähnlichkeit mit KK's Sprüchen.
Ich habe eher die Tendenz zu glauben, wenn Hitzfeld kommen würde, wird die SFV Spitze noch fauler und bequemer, nach dem Motto: der richtets und machts.
Macht hat heute Hitzfeld bei Bayern keine, eher Anerkennung und Respekt.
Kicker Kommentar von heute, da ist zu erkennen wer die Macht hat. Das sind zwei (drei) frühere Spitzenspieler die sich auch im Geschäftsleben Anerkennung verschafften und keine Verbandssesselhocker sind, oder Delegierte die das Netzwerk nur für Eigengeschäfte (miss)brauchen.

Kommentiert von: chviktory | 09.11.2007 10:14:34

Der Beni ist eine krasse Katastrophe, seit Jahren. Die Entwicklungen im Fussball hat er seit ca. WM '94 nicht mehr mitgekriegt, einzelne Spielernamen wie Drogba oder Ronaldinho hat er noch irgendwoe aufgeschnappt, vom Rest hat er kaum Ahnung. Er hat wahrscheinlich zu viel Macht beim SF und keiner hat den Mut, gegen die "Ikone"(?) was zu sagen.

Punkto Hitzfeld glaube ich, dass das Hauptproblem für ein Ja zum SFV schlussendlich auch zu wenig Macht sein könnte. Die SFV-Funktionäre sind - so glaube ich - kaum bereit, bestehende Strukturen einem Coach so anzupassen, wie dies Hitzfeld wahrscheinlich erwarten würde. Die SFV-Köpfe müssten hier persönliche Bedürfnisse und Machtgehabe in den Hintergrund rücken lassen. Leider kann ich mir das bei einigen davon nicht bis überhaupt gar nicht vorstellen. Ein Mann wie Hitzfeld aber hat klare Vorstellungen über seine Position und seine Einflussmöglichkeiten, insbesondere in einem bescheidenen "Klüppli" wie der CH-Nati. Er müsste der Chef sein... Was meint ihr?

Kommentiert von: Young Boy | 09.11.2007 08:21:59

Hitzfeld adee, glaube ich aus folgen Gründe;
-Letzten Herbst war er bereit, nach seinem Burnout und hatte sich in Engelberg erholt und anklimatisiert (Wohlsein in der Ch)
-Erfolggewohnt hin oder her, ein Burnout machte ihn sensible für das Thema Nationalmannschaft
-Die Bayer-Bosse haben was dazu gelernt, was man von *Lämmli* nicht sagen kann
-Er hat sich eine Traummannschaft zusammenkaufen lassen
-Nun ist er im Zugzwang, doch macht er sicher keine längere Verträgemehr
-Im Frühling hätte er in der Nati das gleiche vorgefunden wie bei den Bayern, beide Mannschaften waren zum Neuaufbau bereit und die Möglichkeiten diesen seine Handschrift zu verleihen bekam er bei den Bayern und leider nicht für die Nati
-Nach der EM den Scherbenhaufen der Nati zu übernehmen, Spieler die an einer WM und EM waren neu zu motivieren??????????
Somit ist die Waage eher Bayern!

Glaube kaum und Geld ist sicher bei Hitzfeld kein Motivator! Ich hatte das Glück ihn noch als Spieler sehen und da sehe ich den Unterschied zu Köbeli National wie in seinem Werdegang.(Überigens auch bei einem Gross)

Was den Schnurri der Nation anbelangt.
Ist z.T ja nur ein Abbild einer Gruppe von Fans, dieser der Cüpli-Fans, herablassend nicht wertschätzend gegenüber den nicht Absolventen von HSG und Bankern, wie auch jedem anständig hartarbeitenden Menschen gegenüber! Nur spricht er leider eine Sprache die bei den Verantwortlichen (im SFV bestimmenden) gerne gehört wird und zu deren Einstellung passt.

Was Magnin anbelangt, ist ein Beispiel für viele gute Schweizerspieler wie man sich aus einer Mannschaft spielen kann, trotz guten Leistungen manch mal.
Denke war und ist nicht im Sinne des Trainer, wen jeder Spielt nach dem Sinne jekami und macht was er will.

Kommentiert von: chviktory | 09.11.2007 06:30:25

So schlecht wie gestern war er noch nie, obwohl er schon lange grotten scglecht ist. Anno 94 ( "Es gibt nur einen Georges Bregy"...) gings ja noch. Aber was er gestern abgeliefert hat... Wie wenn die Glasgow Rangers eine Mannschaft von Hobbykicker wäre die Barca so schnell an die Wand spielen kann ( hat wohl auf ein Kantersieg gehofft, nachdem sich das SF die Spiele Arsenal -Prag und Liverpool Istanbul durch die Lappen gehen liess und stattdessen 2 O Nummern übertug..) Irgendwie hatte man das gefühl er sei frustriert, ( wie wenn ihn seine Frau schon lange nicht mehr rangelassen hat :-)) so wie er Ronaldinho völlig unqualifiziert in die Pfanne gehauen hat... Aber anscheinend hat dre Beni einen Arbeitsplatz auf Lebenszeiten beim SF..

Kommentiert von: beni raus | 08.11.2007 22:20:43

Immerhin gab es diese Woche mit TV-Co-Kommentator Toni Polster ein riesen Highlight ;-)

Kommentiert von: PI | 08.11.2007 20:33:02

Da verzichtet man seit Jahren aufs TV, v.a. auch um sich nicht über die inkompetente und schwachsinnige Sportabteilung zu ärgern. Man geht in eine Bar, wenn einen ein Spiel wirklich interessiert, und wer plaudert da einfältig und einfallslos vor sich her - richtig, der Beni national. Es war schlimmer als vor Jahren. Am liebsten hätte ich den Ton ausgeschaltet, was leider nicht möglich war. Oder den DJ aufgeboten. Der Höhepunkt: Ronaldinho "checkt irgendwie gar nicht, dass das Spiel an ihm vorbeiläuft". Wie dumm muss jemand sein, der solches von sich gibt. Und dafür sollte man noch bezahlen. Wenn das Spiel an jemandem vorbeigelaufen ist, dann an Thurnheer. Wie lange treibt der noch sein Unwesen? Haben die noch keinen Besseren gefunden, ist das denn möglich?

Kommentiert von: Bianconero | 08.11.2007 15:52:02

Hoffen wir das Beste. Persönlich glaube ich noch nicht so recht daran, dass Hitzfeld Nati-Trainer wird... Aber schön wärs, und vor allem gut für den schweizer Fussball!

Kommentiert von: Young Boy | 08.11.2007 15:40:13

@young boy:
was aber für uns sprechen könnte, ist dass lämmli in der erfolgreichen aarau-zeit von hitzfeld sein präsident war. vielleicht meint er sogar, er schulde ihm noch was, weil er sich dann von gc abwerben liess. anders gesagt: wenn es sich bei hitzfeld einer leisten kann so dumm und naiv zu agieren, dann vielleicht stumpe-lämmli.

Kommentiert von: de philippe | 08.11.2007 15:33:11

hitzfeld und so

liebe blogger, natürlich hätte ich den hitzfeld auch gerne als trainer, wer nicht.
ABER glaubt hier wirklich jemand im ernst,
ausser vielleicht der andere ernst, dass
die ch-nati eine wirkliche option für den erfolgsverwöhnten lörracher ist.
würde eine sehr gute flasche wein dagegen wetten.

Kommentiert von: fortuneteller | 08.11.2007 15:32:55

@WDG

kannst von Glück reden, dass Du alleine Fussball gucken kannst. Bei uns lädt mein Schatz wieder alle alleinerziehenden Mütter der Nachbarschaft (mit Gofen) zum public viewing auf die Terrasse ein:-(

Kommentiert von: edi | 08.11.2007 14:52:41

Die Geschichte mit Hitzfeld ist doch genau wieder typisch SFV. Da äusserte sich Hitzfeld, dass er etweder seine Zukunft bei den Bayern sieht oder dann in der CH-Nati. Das war noch nicht Grund genug für die SFV-Sesselhocker Hitzfeld zu kontaktieren... Es wurde gewartet, bis sich dieser wieder etwas vorsichtiger und eher Richtung Bayern äusserte. Und jetzt kommt der (nicht) Ernst (zu nehmende) Lämmli, dass er mal mit Hitzfeld schauen will, wie ernst ihm die Geschichte ist...

Chapeau Herr Lämmli: Viel Glück beim Gespräch und schauen sie, dass sie seriös und professionell rüber kommen. Ansonsten wird sich Hitzfeld definitiv für die Bayern entscheiden!

Kommentiert von: Young Boy | 08.11.2007 14:20:50

Lieber WDG, was mich schon lange interessiert und jetzt, da Du vom wahren Fussballfan schreibst, wieder sehr beschäftigt: Von welchem Verein bist Du eigentlich Fan? Oder wechselt Du, jenachdem von wo der Wind weht?


PS.: Habt Ihr gestern Nati Vize-Captain Magnin gesehen? An vier Toren war er beteiligt, schade nur, trug er das Dress von Stuttart und nicht von Lyon.

Kommentiert von: Simon | 08.11.2007 14:19:10

@chviktory

teils geb ich dir recht (der rote pass ist im ausland schon von vorteil ;)
und betr. petric & co denke ich dass die jungs beim ch-fussballverband ganze arbeit geleistet haben, mit voller energie und unglaublicher überzeugungsarbeit versucht haben die jungs in der nati zu halten *g* man sollte mit lämmli & co zusammen jeweils die ard-sportschau gucken und bei jedem tor der ic's einen schlag auf den hinterkopf verpassen - vielleicht lernen sie's dann...

im ernst, die SFV-chefs wären in einem börsenkotierten unternehmen schon längstens über den jordan gegangen...

Kommentiert von: sam | 08.11.2007 11:29:38

@Sam
Es gibt hierzulande immer noch Leute die in der Vergangenheit leben und der Meinung sind, das rote Büchlein (Pass)sei was besonders.
Man solle dankbar sein, wenn man hier überhaupt arbeiten darf, nur gilt dies leider nicht für Fach- und Spitzenleute, dies auf jedem Gebiet.
Beispiel: Petric und Rakitic
Ich denke das Thema "Hitzefeld" kann man abhacken.
Der KK hat es letzten Herbst verpasst, einen tollen Abgang sprich Rücktritt zu geben und der SFV hat keine Konturen, welche Zeichen erkennen und mit Charakter Maasnahmen ergreifen.

Kommentiert von: chviktory | 08.11.2007 10:59:06

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