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31. Oktober 2007

Kubi: "Alex Freis Karriere am Scheideweg."

"Kubi, sorry, wenn ich um 22 noch anrufe. Bist du noch wach?"
"Ich stehe erst grad auf."
"Willst du dich erst frisch machen?"
"Nein, ist okay, ich glaube, ich bleib zu Hause. Um was geht's?"
"Ich muss wieder etwas Fleisch haben am Knochen."
"Was?"
"Alex Frei. Er soll erneut operiert werden, vielleicht."
"Hüfte?"
"Wade."
"Sie sollten ihm lieber die Hüfte wieder schräg stellen, bringt mehr."
"Finde ich nicht lustig. Der arme Kerl leidet."
"Ich mache keinen Witz. Seit die Ärzte ihm die Hüfte gerichtet haben, zerrt er sich an der Wade. Ist logisch. Alex hat seine Muskeln ein Leben lang falsch belastet, das heisst eigentlich richtig, aus seiner Sicht jedenfalls. Jetzt erst belastet er seine Muskeln falsch, also richtig, aber eben falsch."
"Hör mal, ich rufe später vielleicht nochmals an."
"Was ich sagen will: Alex hat jetzt eine richtige Hüfte, aber die falschen Muskel dazu. Haben die Ärzte, die ihn operierten, denn nicht gewusst, dass dies zu Problemen führen muss?"
"Wird Frei an der EM spielen?"
"Muskelrisse sind für jeden Spieler problematisch, für Stürmer ganz besonders. Sie leben von der Schnellkraft, von der Spritzigkeit. Was Alex jetzt braucht, ist Geduld. Doch genau das ist das Problem, vermute ich. Er hat sie nicht, er kann sie nicht haben, nächstes Jahr ist EM und bei Dortmund ist Petric gut drauf, ein Mitkonkurrent. Bei Galatasaray ist mir Ähnliches passiert. Ich hatte Probleme an den Adduktoren, wollte aber nicht aussetzen, weil es mir lief. Meine Ungeduld hat mich noch viel mehr Geduld gekostet - ich war lange verletzt."
"Die EM, ein Fluch?"
"Wegen der EM riskiert Alex, genau das zu verpassen, wovon er träumt - die EM nämlich."
"Sagt sich leicht von aussen."
"Die Karriere von Alex befindet sich an einem Scheideweg. Alex ist 28, er kann noch vier, fünf Jahre auf höchstem Niveau spielen, sofern sein Körper mitmacht. Natürlich lässt es sich von aussen leicht sagen, aber Alex muss aufpassen, dass er seine berufliche Zukunft jetzt nicht aufs Spiel setzt, indem er auf Biegen und Brechen an der EM dabeisein will."
"Sollte er Forfait geben für die EM?"
"Das müssen die Ärzte ihm sagen. Ich kenne seine Krankengesichte nicht im Detail, aber wenn er sich immer wieder verletzt, dann kann man sich die Frage durchaus stellen, ob er seine Prioritäten überdenken sollte."
"Frei fehlen noch zwei Tore, um deinen Rekord von 34 Treffern in der Nationalmannschaft zu egalisieren. Wird er es schaffen, eine neue Bestmarke zu setzen?"
"Ich würde es ihm gönnen."
"Eine stilvolle Antwort. Und nun die ehrliche."
"Natürlich hänge ich an meinem Rekord, aber nicht auf Kosten der Gesundheit eines Spielers."
"Magst du Frei?"
"Ich mochte ihn, als wir gemeinsam beim FC Luzern spielten, am Ende meiner Karriere. Er war damals sehr bescheiden."
"Spürt man, dass Frei in der Nationalmannschaft fehlt?"
"Immer weniger. Das spricht für die Nationalmannschaft und auch für Marco Streller."

Oktober 31, 2007, 10:50 nachm.
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29. Oktober 2007

Auslanderfahrung!

Aus dem Tagi von heute, Rubrik "Die Schweizer des EM-Sichtungskaders":

- Pirmin Schwegler (Leverkusen): Verletzt
- Christoph Spycher (Frankfurt): Fehlte am Freitag beim 0:0 gegen Hannover wegen einer Verletzung
- Ludovic Magnin (Stuttgart): Verletzt
- Alex Frei (Dortmund): Verletzt
- Xavier Margairaz (Osasuna): Sass beim 2:2 gegen Valladolid auf der Ersatzbank
- Fabio Celestini (Getafe): Beim 0:2 in Santander nicht im Aufgebot
- Fabio Coltorti (Santander): Ersatz gegen Getafe
- Valon Behrami (Lazio Rom): Fehlte beim 0:1 gegen Udinese wegen einer Grippe
- Reto Ziegler (Sampdoria): Beim 0:2 in Catania Ersatz
- Johan Djourou (Birmingham): Beim 3:2 seines Klubs gegen Wigan wegen einer Verletzung nicht im Einsatz
- Blerim Dzemaili (Bolton): Er verbrachte das Wochenende in Zürich. Er befindet sich im Aufbautraining und hofft in einem Monat, im Nachwuchs zu debütieren.
- Philippe Senderos (Arsenal): Fehlte beim 1:1 im Spitzenspiel gegen Liverpool wegen einer Verletzung
- Gelson Fernandes (Manchester Citiy): Stand beim 0:6-Debakel gegen Chelsea nicht im Aufgebot
- Julian Esteban (Rennen): Verletzt
- Stéphane Grichting (Auxerre): War beim 0:0 gegen St-Etienne Ersatz
- Daniel Gygax (Metz): Ist weiterhin verletzt und fehlte beim 0:0 im Heimspiel gegen Nancy
- Patrick Müller (Lyon): Ist weiterhin rekonvaleszent und fehlte beim 3:2-Sieg des Meisters bei PSG
- Johan Vonlanthen (Salzburg): Sass nach seiner Verletzung im Länderspiel gegen Österreich auf der Bank

P.S. Mario Eggimann (Karlsruhe) spielte als einer von wenigen Schweizer Kaderspielern letztes Wochenende gegen Rostock durch. Er kann es sich leisten, in der Bundesliga jeweils über 90 Minuten im Einsatz zu stehen. Wenn die Schweizer Nationalmannschaft spielt, darf er sich ausruhen.

Oktober 29, 2007, 11:33 vorm.
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25. Oktober 2007

238 Länderspiele

Ciriaco Sforza, Johann Vogel und René Botteron, meine Gäste beim gestrigen Fussball-Talk im El Lokal, kommen zusammen auf insgesamt 238 Länderspiele. Und keiner von ihnen hat mit der Nationalmannschaft noch irgendwas zu tun. Ein gutes Zeichen für den Schweizer Fussball, wenn er auf diese Erfahrung verzichten kann.

Kann er darauf verzichten?

Die FCZ-Ikone Botteron arbeitet heute in einer Privatbank in Basel. "Aus Diskretionsgründen und aus Sicherheit kann ich nichts über meine genaue Funktion sagen", so Botteron. Immerhin: Auf die Frage, ob seine Arbeit bei der Bank Dreyfus im legalen Bereich liege, sagte der Mann, der seine Fussballkarriere mit nur einem Fuss bestritt (rechts Innen- und Aussenrist): "Ja."

Johann Vogel erklärte gleich zu Beginn des Talks, dass er am Marathon in Luzern nun doch nicht teilnehmen werde (heute in den Zeitungen nachzulesen). Und vor allem: "In die Schweiz komme ich sicher nie als Spieler zurück." Aufschlussreich seine Aussage, dass er zusammen mit Köbi Kuhn die Mannschaftsaufstellung des Nationalteams machte. Man kann es auch positiv sehen: Immerhin scheint der Trainer auf seinen Captain gehört zu haben - bis er ihn schliesslich abseilte. Fragt sich, wer heute dem Trainer die Aufstellung diktiert (abgesehen von Alice, was ich allerdings nicht glaube): Kuhns Berater Erwin Zogg oder Assistenztrainer Michel Pont? Oder Captain Alex Frei?

Kuhn hat versprochen, bei einem der nächsten Talks als Gast teilzunehmen. Er wird Gelegenheit haben, seine Sicht der Dinge darzulegen, wenn er denn das Angebot annimmt. Zum Beispiel: Wieso zum Henker redet er nicht mit seinen Führungsspielern, wenn er nicht mehr mit ihnen plant. Ciriaco Sforza bestätigte gestern, was schon Johann Vogel sagte: Auch er sei, so Sforza, als Captain der Nationalmannschaft 2001 von Kuhn abserviert worden, ohne dass der Trainer ihm die Gründe hierfür im persönlichen Gespräch erläuterte: "Ich habe es aus den Medien erfahren." Im Fall von Captain Vogel nahm Kuhn immerhin den Telefonhörer in die Hand und sagte es im durch die Muschel - wir erkennen eine deutliche Steigerung in der Kommunikation.

Der nächste Talk findet am 28.November statt - einer der Gäste: Kubilay Türkyilmaz. Zu Beginn seiner Karriere war das Gespräch mit ihm wie Kartenlesen. Heute spricht er auch Deutsch, wenn er will. An alle militanten Nichtraucher: Kubi nuckelt an der Zigarre, auch während des Talks. Dafür fährt er einen Diesel mit doppeltem Partikelfilter. Ist fair, oder?

Oktober 25, 2007, 04:55 nachm.
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22. Oktober 2007

Johann Vogel im El Lokal!

Liebe Blogger
Vor drei Wochen hatte ich ein Quiz gestellt, letzte Woche nun gab der Tagi die richtige Antwort: Ja, Johann Vogel nimmt am kommenden Wochenende in Luzern am Marathon teil.
Glückwunsch zum Primeur, liebe Kollegen!
Offen bleibt die Frage, wieso sich der ehemalige Captain der Nationalmannschaft freiwillig einer solchen Tortur unterzieht. Langeweile? Midlife Crisis praecox? Angestautes Testosteron?
Überhaupt: Was macht Johann Vogel eigentlich?
Bisher lehnte der Profi von Betis Sevilla Interviewanfragen ab mit Verweis auf seinen Gerichtstermin Anfang November in Spanien. Solange er mit seinem Arbeitgeber keine Einigung gefunden habe, könne er nichts sagen. Mit anderen Worten: Ein Transfer kommt nicht in Frage, auch nicht zurück zur AC Milan.
Doch wie stehen die Chancen, dass Vogel überhaupt wieder spielen wird? Schmeisst er alles hin, oder wird man ihn unter neuer Führung gar wieder in der Nationalmannschaft sehen?
Adrian Knup, Teamberater von Köbi Kuhn, sagte mir vor ein paar Tagen am Telefon (vgl. letzten Blogeintrag), dass den Schweizern zurzeit ein Spieler wie Vogel fehle.
Wie auch immer: Johann Vogel scheidet die Geister, nach wie vor.
Wer sich ein eigenes Urteil bilden will, und vielleicht selbst ein paar Fragen hat, kommt am nächsten Mittwoch, 24.10., in die Zürcher Kulturoper El Lokal (www.ellokal.ch).
Johann Vogel wird einer meiner Gäste sein im Fussball-Talk "Zona Cesarini", ab 20.15 Uhr.
Bis übermorgen.
Grazie & bacimani, wdg

Oktober 22, 2007, 09:45 nachm.
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18. Oktober 2007

Knup: "Ein Spieler wie Vogel fehlt."

Was macht eigentlich Adrian Knup? Die Frage wurde mir in letzter Zeit oft gestellt, auch in diesem Blog. Der neue Teamberater der Nationalmannschaft bleibt überraschend blass. Ausser bei den Pauseninterviews wird er in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Hat sich sein Engagement gelohnt? Welche Ratschläge gibt er Köbi Kuhn? Werden seine Ratschläge ernst genommen? Wie sieht seine Zwischenbilanz nach vier Monaten aus? Ich konnte mit Knup heute Abend kurz am Telefon reden.

"Adrian, was machst du eigentlich in der Nati?"
"Mein Jobprofil ist bekannt. Ich bin unter anderem die Schnittstelle zwischen den Medien und dem Trainer. Ich versuche, Köbi Kuhn bei der Öffentlichkeitsarbeit zu entlasten und ihm beratend zur Seite zu stehen."
"Nimmst du Einfluss auf die Mannschaftsaufstellung?"
"Die Mannschaftsaufstellung ist Sache des Trainers. Er entscheidet, wer wann spielt."
"Du hast im technischen Bereich nichts zu sagen?"
"Wir reden über einzelne Spieler. Ich sage dem Trainer, was ich grundsätzlich von diesem oder jenem Spieler halte, ich rede mit, wenn es um fussballerische Dinge geht, aber entscheiden, wie gesagt, tut er allein."
"Teilst du seine Entscheidungen? Zum Beispiel das Rotationsprinzip – ist es sinnvoll?"
"Grundsätzlich ist es sinnvoll, ja. Es geht darum, sich ein möglichst komplettes Bild vom Sichtungskader zu machen."
"Mario Eggimann wurde letzten Monat gegen Japan drei Minuten vor Spielende eingewechselt, gegen Österreich und die USA diese Woche dann aber nicht mehr aufgeboten. Das ist doch lächerlich!"
"Eggimann hatte zuvor eine Halbzeit lang gegen Chile gespielt."
"Das reicht, um sich ein komplettes Bild von ihm zu machen?"
"Das Rotationsprinzip finde ich, wie gesagt, grundsätzlich richtig. Aber zugegeben, irgendwann macht dieses Prinzip keinen Sinn mehr. Das weiss auch Köbi Kuhn. Die Zeit der grossen Rochaden ist vorbei. In den kommenden Spielen wird die Mannschaft auf den Rasen gehen, die der Trainer als Idealvariante im Kopf hat. Allerdings muss man berücksichtigen, und das soll keine Ausrede sein: Viele Rotationen waren und sind nötig, weil sich immer wieder Spieler verletzten."
"Man kann sich des Gefühls nicht total erwehren, Kuhn habe seine Stammformation schon lange auf Papier gebracht und veranstalte das Personenkarussell nur, um Medien und Öffentlichkeit ruhig zu stellen. Ganz daneben?"
"Jeder Trainer hat genaue Vorstellungen, wie und mit welchem Personal er spielen lassen will. Aber zu behaupten, Kuhn veranstalte nur eine Art Showlaufen, finde ich übertrieben. Es stimmt ganz einfach nicht. Nochmals: Er ist oft gezwungen, Spieler zu ersetzen, die sich verletzt haben."
"Hat man sich von dir zuviel erhofft?"
"Ja sicher, jetzt kommt der Knup, und alles wird anders. Wir haben ein Spielerreservoir wie die Brasilianer."
"Gegen die USA hätte auch das bestehende Reservoir reichen sollen. War eine Katastrophe, einverstanden?"
"Berauschend wars nicht."
"Die Schweiz schafft es nicht, zwei Spiele in Folge ansprechend zu gestalten. Woran liegts?"
"Mangelnde Erfahrung vielleicht. Mit Sicherheit müssen wir es bis zur Euro schaffen, Kontinuität in unser Spiel zu bringen. An einem Turnier kann man es sich nicht leisten, jedes zweite Spiel zu verbocken."
"Erfahrene Mannschaften zeichnen sich aus, dass auch Spiele wie gegen die USA über die Runden gebracht werden, also wenigstens ein Unentschieden herausschaut."
"Obwohl viele Nationalspieler im Ausland engagiert sind, fehlt insgesamt eine gewisse Abgeklärtheit, die nötige Ruhe. Die kommt mit der Routine, und die wiederum hat mit dem Alter zu tun. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir trotz allem eine relativ junge Mannschaft haben."
"Du bist seit diesen Sommer Teamberater. Gab es seither Momente, in welchen du an Johann Vogel gedacht hast?"
"Deinen Intimfreund?"
"Ich dachte an Vogels Rolle als Routiniers."
"Spass beiseite. Ja, ich habe an ihn gedacht. Wir müssen uns nichts vormachen: Genau so ein Spieler fehlt uns heute. Einer, der das Spiel im entscheidenden Moment verlangsamen kann, der den Ball verstecken kann, Ruhe ins Spiel bringt."
"Die Akte Vogel ist definitv geschlossen?"
"Ja, ich denke schon. Was passiert ist, geschah vor meiner Zeit, drum möchte ich mich nicht weiter dazu äussern. Es bringt auch nichts, den Abwesenden nachzutrauern. Wir müssen einen Spieler mit den Qualitäten Vogels finden, und wir werden ihn finden."
"Fabio Celestini, den man für diese Aufgabe zu recyclen versucht hat, enttäuschte bisher. Margairaz drückt im Klub die Ersatzbank, Inler hat viele Qualitäten, zeigte gegen die USA aber überraschende Unsicherheiten...
"...du kannst aufhören, ich übe öffentlich keine Einzelkritik."
"Es bleibt unter uns Bloggern."
"Wer sagt, dass wir mit Vogel nicht auch verloren hätten gegen die USA? Aber unabhängig davon: Vogels Verdienste für die Nationalmannschaft sind gross, das ist unbestritten. Doch der Trainer hat entschieden, und das gilt es zu respektieren. Auch für mich."

Oktober 18, 2007, 07:42 nachm.
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17. Oktober 2007

Matchbericht CH-USA 0:1

...aber das Essen in der VIP-Lounge war gut.

Oktober 17, 2007, 10:29 nachm.
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15. Oktober 2007

Senderos luminoso

Philippe Senderos spielte gegen Österreich so katastrophal wie Valon Behrami im vorletzten Spiel gegen Japan. Doch weil Senderos ohne Sonnenbrille in der Nationalmannschaft (und bei den Journis) einckeckt, kommt niemandem in den Sinn, die Gründe seiner schwachen Leistung in seinem Charakter zu suchen - zurecht nicht.
Ich habe jedenfalls keinen Satz gefunden, in ca. 7,5 Kilo Sonntagspapier, der darauf angespielt hätte.
Müsste man die Charakterfrage vielleicht nicht mal jenen stellen, die selektiv nach Charakterschwächen forschen? Und die dann entsprechend hart oder nachsichtig über Akteure urteilen?
Zurück zu Senderos: Der leuchtende Pfad in der Schweizer Verteidigung ist am letzten Samstag erloschen, wenn er denn je aus eigener Kraft geleuchtet hat. Reflektiert Senderos nur das Licht, das sein Nebenmann auf ihn abstrahlt? Patrick Müllers Absenz, Österreich zeigte es, ist schwerwiegend - als Regisseur der Schweizer Verteidigung bleibt Müller unersätzlich.
Doch vielleicht hat Senderos einfach nur einen sackschwachen Tag eingefangen. Dies möglichst schnell herausfinden, wäre in Hinblick auf die Euro 2008 durchaus von Vorteil.
Senderos trägt keine Sonnenbrille, er ist grundsätzlich also in Ordnung.

Oktober 15, 2007, 09:44 vorm.
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13. Oktober 2007

Matchbericht CH-AUT 3:1

Köbi Kuhn liess in der ersten Halbzeit ohne Verteidigung spielen und wurde für seine mutige Offensivtaktik am Schluss belohnt: klarer 3:1-Revangesieg gegen Habsburg.

Oktober 13, 2007, 10:23 nachm.
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12. Oktober 2007

Die alternative Elf

Alex Frei verletzt, Patrick Müller verletzt, Philipp Degen verletzt (macht aber nichts), Daniel Gygax verletzt, Blerim Dzemaili verletzt.
Fabio Coltorti ohne Spielpraxis, Gelson Fernandes ohne Spielpraxis, Xavier Margairaz ohne Spielpraxis.
Mario Eggimann mit Spielpraxis, aber ohne Aufgebot.
Valon Behrami mit Spielpraxis, aber ohne Lust.
Ivan Rakitic mit Spielpraxis und falschem Pass, Mladen Petric mit Spielpraxis und falschem Pass.
Johann Vogel ohne Spielpraxis und ohne Aufgebot.
Wäre eine schöne Alternativ-Elf.

Oktober 12, 2007, 04:16 nachm.
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08. Oktober 2007

Goeri Behramis Freizeitbeschäftigung

"Mein Grundsatz besagt: Halte dich nur an Dinge, von denen du etwas verstehst", sagt Gigi Oeri im Interview mit Sonntag - und redet dann doch über Fussball.
Für einmal aber ist sie wunderbar! Ein köstliches Interview haben da meine Kollegen hingebaggert, namentlich Arthur Rutishauser und Francois Schmid-Bechtel, der beim BLICK noch Francois Schmid hiess (eigentlich mit Cedille, aber ich finde das Strichli unterm C nicht auf meinem Compi, sorry).
"Dieser Mensch hat nun wirklich alle lächerlich gemacht", sagt die FCB-Präsidentin. Dieser Mensch ist Erich Vogel.
Ein Giftpfeilchen auch nach Genf, ins leere Stadion: "Dafür kommt bald die gesamte Verbandsspitze aus dem Welschland."
Von der Schweizer Nationalmannschaft hält sie soviel wie weiland Valon Behrami, der von "Schuelreisli" gesprochen hatte. Gigi Oeri alias Valon Behrami: "Die Schweizer Nati wirkt für mich im Moment manchmal ein wenig wie eine Freizeitbeschäftigung."
Über Köbi Kuhn schliesslich sagt Goeri Behrami: "Er ist zu weich."
Bitte Interview nachlesen, es lohnt sich.
Und herzlichen Dank an die beiden Kollegen.
Die haben ja einen richtig kleinen, kleinen Frechdachs ausgegraben.
Oder seh ich's falsch? (Bin eben grad ein bisschen in Venedig und leicht euphorisiert von den proteinhaltigen Langusten in der Osteria da Mario in der Ca' de Volpi....)


http://www.sonntagaz.ch/pages/index.cfm?dom=152&rub=100212531&arub=100212531&orub=100212531&osrub=100212531&Artikel_ID=101669134

Oktober 8, 2007, 08:26 nachm.
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