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07. Juli 2007

FCZ-Bickel: "Wir sind keine Clowns!"

Seit heute ist auch Harry "Grasshümperle" Gämperle ein Ex-FCZler. Eine gute Gelegenheit, kurz mit FCZ-Sportchef Fredy Bickel zu reden. Er fand es gar nicht lustig, dass ich ihn wie auch Canepa im letzten Blog zuerst als sizilianische Klagefrau, dann als Zürcher Clown bezeichnet hatte, wie er mir gestern am Telefon sagte. Heute rief ich ihn zurück:
"Das mit den 'sizilianischen Klagefrauen' war vielleicht übertrieben, aber mit 'Zürcher Clowns' hatte ich doch recht, wie der Abgang von Gämperle zeigt?"
"Wir sind keine Clowns! Ich kenne Harry seit 16 Jahren, wir sind Freunde. Dass er ein besseres Angebot von Hertha BSC Berlin angenommen hat, muss ich akzeptieren. Das hat doch nichts mit Clown zu tun. Wie hätte ich mich denn anders verhalten sollen?"
"Sie hätten ihn von Anfang an gehen lassen sollen. Es war ja klar, dass er Lucien Favre folgen wird."
"Das war überhaupt nicht klar! Ich gebe Ihnen allerdings recht: Wäre Harry früher gegangen, hätten wir mehr Zeit gehabt, einen neuen Assistenztrainer zu suchen. Die Meisterschaft fängt in knapp zwei Wochen an, das wird sehr, sehr eng."
"Beim Abgang von Favre sagten Sie: 'So wie Lucien hat mich noch nie jemand an der Nase herumgeführt.' Gilt das jetzt auch für Gämperle?"
"Ich habe nie über Favre so gesprochen, wie Sie das jetzt gesagt haben."
"Das habe ja nicht ich gesagt, sondern Sie. Jedenfalls wurden Sie so in der NZZ vom 2. Juni zitiert."
"Das habe ich nie gesagt! Ich war enttäuscht, dass Favre sich gegen uns entschieden hatte. Aber ich habe nie - ich betone: nie! - gesagt, er hätte mich an der Nase herumgeführt."
"Was haben Sie dann gesagt?"
"Dasselbe, was ich jetzt in Zusammenhang mit Harry sage: Ich kann den Entscheid sportlich nachvollziehen, ich bin genug lange im Fussballgeschäft. Aber persönllich haben mich Lucien wie Harry enttäuscht, so wie Freunde einen halt enttäuschen können. Ich hatte einfach gehofft, als Sportchef, aber auch als Freund, sie würden beim FCZ bleiben. Ich bin enttäuscht, dass beide weg sind."
"Sie hatten gehofft, sagen Sie, dass beide bleiben würden - worauf gründete diese Hoffnung?"
"Im Fall von Favre war es so: Im April informierte er uns erstmals darüber, dass Berlin an ihm Interesse hat. Präsident Canepa sondierte darauf den Markt, er hatte vier, fünf mögliche Nachfolger, schliesslich einigten wir uns aber mit Favre. Er konnte uns glaubhaft versichern, weiterhin beim FCZ bleiben zu wollen. Das versicherte uns auch Verwaltungsrat Strittmatter, der ein sehr enges Verhältnis zu Favre pflegte. Auch er war überzeugt, dass Favre bleiben würde. Später haben wir erfahren, dass Favre nicht erst im April, sondern bereits seit Februar mit Berlin in Kontakt stand."
"Also doch an der Nase herumgeführt?"
"Ein schlechter Nachgeschmack ist im Fall Favre geblieben, mehr will ich dazu aber nicht sagen."
"Und wie schmeckt der Nachgang beim Abgang von Gämperle?"
"Auch dazu möchte ich nichts mehr beifügen."
"Ein Wort zu Tico. Eine clowneske Vorstellung, dieses ganze Hin und Her mit dem 1. FC Köln, oder etwa nicht?"
"Zu Tico nur soviel: Er versicherte uns, dass er in Köln eine Vertragsofferte unterschrieben hatte, die bis zum 25. Mai Gültigkeit hatte. Köln hat die Option nicht wahrgenommen, also haben wir ihn verpflichtet. Mehr kann ich dazu nicht sagen."
"Köln hatte dem Spieler schon eine Rückennummer zugeteilt und 240'000 Euro an seinen alten Klub überwiesen - und gleichzeitig verhandelte Tico mit dem FCZ. Wirkt a prima vista nicht sehr vertrauenswürdig als Person. Kein Problem damit?"
"Ich kenne Tico nicht, habe ein paar Mal mit ihm gesprochen, meistens aber mit seinem Berater. Tico soll die Chance haben, unbelastet beim FCZ zu beginnen. Ich werde ihn sicher nicht vorher beurteilen."
"Sollten Sie aber."
"Ich bin froh, dass wir ihn engagieren konnten. Das einmal vorweg. Zum andern: Ich masse mir nicht an, über den Charakter eines Spieler zu urteilen, wenn ich ihn noch nicht kenne. Wir werden Zeit haben, uns kennenzulernen."
"Der FCZ macht eine erfolgreiche Jugendarbeit, doch kaum haben sich Spieler aus dem Nachwuchs im A-Team in Szene gesetzt, werden sie zu Spottpreisen verkauft. Was macht der FCZ, also vor allem Sie, falsch?"
"Die Frage kann man sich stellen, aber im Fall von Margairaz, Inler und Dzemaili war die Sache so: Im Herbst hätten wir die Spieler für sehr, sehr gutes Geld verkaufen können, denn schon damals lagen interessante Offerten vor, auch vom Ausland. Wir wussten: Entweder verkaufen wir die Spieler jetzt oder wir müssen Sie Ende Saison gratis gehen lassen, weil dann deren Verträge auslaufen. Für Dzemaili haben wir immerhin noch 540'000 Euro Ausbildungsentschädigung bekommen, das ist nicht wenig, aber nichts im Vergleich zu dem, was wir bekommen hätten, wenn wir ihn vor Ablauf seines Vertrages hätten gehen lassen. Kurz: Wir entschieden uns dafür, die Spieler zu behalten, weil wir mit ihnen Meister werden wollten. Rein sportlich hat sich der Entscheid also absolut gelohnt."
"Die neuen FCZ-Spieler tragen Namen wie Aegerter oder Hassli. Reicht das für die Champions League?"
"Die Champions League ist für Schweizer Klubs immer eine sehr schwierige Aufgabe. Wir müssen uns nichts vormachen, wir können einen Inler, einen Dzemaili und einen Margairaz nicht ersetzen."
"Sie sollen an Johann Vogel interessiert gewesen sein, ihm aber ein unterirdisches Lohnangebot gemacht haben. Immerhin verdient Vogel in Spanien schätzungsweise zwischen 2 und 3 Millionen Franken."
"Vogel war kein Thema beim FCZ. Ich habe nie mit ihm verhandelt, auch nicht mit seinem Berater."
"Ich habe andere Informationen. Weshalb scheiterte also der Deal?"
"Zugegeben, ich habe einmal bei Vogels Manager nachgefragt, ob sich Vogel allenfalls eine Rückkehr in die Schweiz vorstellen könne. Nein, dass könne er sich nicht, war die Antwort. Das Gespräch dauerte zwei Sätze, dann war das Thema Vogel für uns abgehakt. Ich weiss aber, dass Vogel auch mit anderen Schweizer Klubs verhandelt hat."

Juli 7, 2007, 09:20 nachm.
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Kommentare

Ciri und GC: beide haben einen Vogel!

Kommentiert von: Beppo | 10.07.2007 17:00:36

Warum wird Vogel immer an den Misserfolgen beim FCZ und FCB gemessen?

GC spielte mit Vogel anno dazumal zweimal in der Championsleague. Die halbe Nationalmannschaft spielte bei den "Insekten" und man war sehr erfolgreich. Man verpasste damals nur knapp ein Weiterkommen in den Gruppenspielen.

Es sei auch erwähnt, dass in jener Zeit noch die wirklichen Landesmeister an diesem Wettbewerb teilnahmen und nicht irgendwelche 2. und 3. platzierte Teams. Die Konkurrenz war einiges grösser. Umso erstaunlicher, dass heute noch von den grossen Baslerauftritten geredet wird. Die von GC waren nicht minder. Unvergessen der Freistoss von Murat in Amsterdam!

Apropos: Es war Vogel, der Spieler wie Murat Yakin damals für 8 Mio verkaufte. Oder einen Patrik Müller für Millionen nach Lyon transferierte. Damals waren 8 Mio noch Beträge.. Heute ist das nichts mehr. Allerdings, wenn man sieht, was der FCZ "löste", war es doch nicht so schlecht.

Das es bei GC bergab ging, lag nicht an Vogel sondern daran, dass die Herren Gut keine Ahnung vom Fussballbusiness hatten. Jene "Herren" haben den Absturz von GC zu verantworten und nicht Vogel. Die bezahlten Saläre in Mio-Höhe...

Das Modell "Spadaro, Spross, Vogel" funktionierte. Ich wünschte mir wieder so einen Grasshopperklub mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern.

Fakt ist auch der letzte wirklich gute Transfer zu GC (vielleicht überhaupt in der Schweiz)machte Vogel mit Richard Nunez...

Nunez wäre sicher auch mal ein interessanter Interviewpartner. Er betonte auch schon, dass er es sich vorstellen könnte, wieder für GC zu spielen. Dies würde den Ricci Transfer wohl toppen ;-)

Es bleibt dabei: Canepa ist ein Glücksfall für GC und Basel! Vogel mag seine Ecken und Kanten haben, aber (Betonung auf aber) er ist der erste seit Jahren mit einem Konzept hat!

Kommentiert von: Ciri | 09.07.2007 19:17:31

Wäre ja schön, wenn Vogel der lahmen Ente GC wieder auf die Beine verhälfe. Nicht dass ich Fan dieses Clubs bin, aber es wäre einfach besser, wenns wieder mal echte Duelle in der Stadt gäbe und die Nr. 1 nicht schon zum Vornherein feststünde.

Aber wer nun glaubt, mit Vogel sei der Messias zurückgekommen, sollte beim FCZ oder beim FCB nachfragen. Auch "Topexperten" wie er können sich täuschen, wie der Fall Guerrero gezeigt hat. Mehrere Millionen futsch.

Auch die Strategie der langen Verträge bei GC könnte ins Auge gehen. Gilt für Trainer und Spieler. Den Latour als Erfolgstrainer verkaufen zu wollen, ich weiss nicht. Bin gespannt, ob es wirklich besser wird, trotz des vielen Geldes bei GC.

So viel zum Thema Management bei andern Vereinen.

Kommentiert von: Bianconero | 09.07.2007 16:43:48

Anders gemoppelt: macht doch mal ne persönliche Rangliste der Schweizer ASL-Präsidenten und wo werdet Ihr denn Canepa finden? Noch kann er in die Champions League, Cupsieger werden, Meister sowieso. Der Hotz hat auch ein paar Jahre gebraucht, bis er seine Pappenheimer durchschauen tat ...

Kommentiert von: Beppo | 09.07.2007 15:07:00

lieber beppo, wenn wir über fredy bickel sprechen, geb ich dir absolut recht. der ist fachlich ein topmanager und hat das auch schon mehrmals bewiesen (bsp. raffael).
bei canepa bin ich aber anderer meinung: er ist ein komischer anführer, spricht zuviel und entscheidet oft merkwürdig.
im jammersommer 07 hat er mich endgültig enttäuscht. es spricht nicht für einen businessman, wenn er vor lauter jammern, fast im tränenwasser zu ertrinken scheint. es ist dies ein äusserst schlechtes zeugnis für den fussballpräsidenten des scheizer meisters.

Kommentiert von: Samuel | 09.07.2007 13:50:15

Der mit Canepa's Nulltoleranz ist unterirdisch. Bis jetzt kann man weder dem Präsi noch dem Bickel etwas fachliches vorwerfen. Was zählt ist was man (die Hertha) zahlt und da ist taktieren sehr wohl angesagt. Der Fischer wird's auch richten. Die FCZ-Führung ist auf dem richtigen Weg. Es sind einige Perlen im Kader.

Kommentiert von: Beppo | 09.07.2007 13:25:39

Richtig, alles hat zwei Seiten. "Tsüri" eigentlich mag ich dich ja. ;-). PS: der Erich Vogel hat es faustdick hinter den Ohren. Man kann fluchen und drehen wie mans will. Erich Vogel hat von Fussball eine Ahnung. Traindergespann und die neuen Spieler passen gut zu GC. (Nur noch ein Stürmer fehlt...) Wenn man schaut wie zuvor gewurstelt wurde. Unglaublich. Aber wie man so schön sagt, "die Wahrheit liegt auf dem Platz". Und zu Fussball gehört doch, dass jeder der bessere Experte ist. Ich bin bereit für die neue Saison. Warte nur noch auf mein Saisonabi (bezahlt hab ichs schon)...

Kommentiert von: Travis | 09.07.2007 13:19:09

Ja, ja... Ein Kurs bei Erich Vogel. Ein unerhört origineller Vorschlag. Dieser Schweizer Fussball-Guru hat in den letzten zehn Jahren an seinen Wirkungsstätten mehr Flurschaden hinterlassen als alle Schweizer Fussball-Basarhändler zusammen und im Quadrat. Mein lieber Travis, glaub nicht immer alles, was du liest -- Papier nimmt viel an. Vogel hat sich während der Zeit als Hobby-Sportreporter bei Sat1 und Teleclub immer sehr weit zum (Transfer-)Fenster hinausgelehnt. Warten wir mal ab, bis es zum grossen und vermutlich letzten Crash seiner Managerlaufbahn kommt. Gigi Oeri kommuniziert intelligenter? Habe ich da was falsch verstanden oder seid ihr hier in diesem Forum einfach betriebsblind? Als ein beträchtlicher Teil der rot-blauen Gemeinde am 13. Mai 2006 den St.-Jakob-Park-Rasen stürmte und später das halbe Stadiongelände abfackelte, hat Frau Oeri in der Tat vorbildlich kommuniziert... Sie tauchte ab -- und zwar ohne Spidermananzug und auch nicht in der Wanne mit Murat Y. Während Tagen fand die Millionärs-Gattin ihre Stimme nicht mehr. Chapeau! Als Hakan Y. den Verein verlassen wollte (was durchaus legitim ist), reduzierte ihn die Ehrendame auf seine Körpergrösse. Aber eben, was interessiert den Kommentierenden das Geschwätz von vorgestern. Gäll? Und noch was zum Forum: Travis, du erzählst immer nur den einen Teil der Wahrheit. Es gibt tatsächlich viele negative Postings zum Herrn Canepa. Es geht dort aber um ein ganz anderes Thema -- und das weisst du hoffentlich. Stichwort: Nulltoleranz.

Kommentiert von: tsüri | 09.07.2007 11:20:07

Danke "tsüri", aber ich habe einen Job. Canepa hat sich nicht das erste Mal sehr ungeschickt verhalten. Und auch bei den FCZ-Fans gibts anscheindend doch lautere Unmute. Sonst guck Dir mal das FCZ-Forum an.
Canepa sollte mal einen Fussball-Manager-Kurs bei Erich Vogel besuchen. Da könnte der einstige Wirtschaftsmensch Canepa viel lernen. Oder ein Kommunikationskurs wäre für ihn auch nicht das Dümmste. Die Gigi Oeri ist da wesentlich geschickter und intelligenter. Gut sie ist eine Frau und hat wohl ein etwas kleineres Ego als der Canepa. Provinziell ist eher das Kommunikationsverhalten des FCZ nach dem Abgang von Favre - und neu von Dirty Harry. Wenn ein Bundesligaverein mit (konkreten) Offerten winkt, dann geht halt ein Trainer. Zu Recht. Das Ausland klopft nicht jeden Tag an die eigene Türe. Canepa hätte als "Manager" oder neu glorreicher, vollamtlicher FCZ-Präsident die Auflösungsmöglichkeiten des Vertrages von Dirty Harry informieren sollen. Jetzt weiss er es - anscheinend. Die Straf-Möglichkeiten nach Schweizer Recht sind bescheiden. Aber mit der grossen Kelle prolethen. Kleinkariert. Die Berliner haben die FCZ-Führung (wohl)nie ernst genommen - zu Recht!

Kommentiert von: Travis | 08.07.2007 23:32:43

Ich schlage vor, dass "Travis" sich morgen auf der FCZ-Geschäftsstelle meldet und Bickel ein Engagement als "Transferberater" anbietet. Dass er Canepa an einem -- zugegebenermassen nicht sonderlich geschickten -- Spruch misst, ist auch nicht unbedingt ein Zeichen von Grösse und wirkt auch ungemein provinziell; diese Randbemerkung sei mir an dieser Stelle erlaubt, genauso wie folgende Frage: Hätte Canepa beim ersten Berliner Pieps in die Knie sinken und "Dirty Harry" sofort die Freigabe erteilen sollen? Und was haben internationale Transfergeplänkel eigentlich mit Fussball-Provinz zu tun? Habt ihr allen Ernstes das Gefühl, ausserhalb eures Blickfeldes werde bedeutend gescheiter oder anständiger gehandelt, wenn es um "unfreundliche" Transfergeschäfte geht? Finde es übrigens löblich, dass sich der FCZ im Winter für den Gewinn der Meisterschaft und gegen das schnelle Geld entschieden hat. Hàtte die Kommentare der Besserwisser lesen wollen, wenn Züri den Titel quasi verkauft hätte...

Kommentiert von: tsüri | 08.07.2007 21:47:03

Wir sind Clowns - also leben wir. FCZ. Bach to Provinz.

Kommentiert von: FCZ | 08.07.2007 15:40:32

sehr interessant die beiträge, muss wieder mal gesagt werden! heben sich angenehm ab von den standard agenturmeldungen in internetauftritten schweizer tageszeitungen.

Kommentiert von: phrench | 08.07.2007 02:34:06

Guter Blogg! Beim FCZ nimmt man es mit der Wahrheit nicht so genau. "Nur über meine Leiche", ich nehme jetzt mal an. Der FCZ muss neben dem Assi, auch neu einen neuen Präsident suchen. Hä? Ja, weil ja der Dirty Harry wegzieht und folglich Canepa tot sein muss. Sonst machen seine bitterernsten Aussagen keinen Sinn. Soviel zu seinen Ausgaben. Und Herr Canepa sagte einmal, er habe mit div. Trainern geredet wie das ein guter Manager von sich aus tut. Anscheinend hat Canepa erst mit dem Thema auseinandergesetzt als Favre dies dem Verein mitteilte. Also hat Canepa geblufft und auch wie jeder andere nur reaktiv gehandelt. Mit der Wahrheit nimmt man es beim FCZ wie auch woanders nicht so ernst. Willkommen back in der Fussball-Provinz. Bin ja gespannt wie lange der neue Trainer sich halten kann. Und wie lange die Modefans noch so zahlreich beim Z und der Südkurken-Kurve erscheinen...

Bald herrscht wohl wieder Fussballalltag in der Schweiz. Ich hätte die Spieler mit Herbst mit fettem Gewinn verkauft. Aber der Herr Mäzen gibt/gab ja sowieso sein eigen Geld. Wers hat, der hats. Warum die Gigi plötzlich so "knausrig" tut?

Kommentiert von: travis | 08.07.2007 01:22:29

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