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22. Juni 2007

Rakitic für Kroatien

Ivan Rakitic will es zwar erst am Wochenende offiziell sagen, aber der Entscheid ist gefallen: Der 19-jährige Doppelbürger wird das Angebot der kroatischen Nationalmannschaft annehmen, obwohl er eigentlich für die Schweiz spielen möchte. Doch Papa Luka Rakitic sagt nein.
Ich konnte heute um 23 Uhr kurz mit Rakitics Vater reden, bei dem ich mich nochmals für das späte Aufleuten entschuldigen möchte, aber die Meldung vom Transfer des Ex-Baslers zu Schalke 04 kam erst jetzt über die Agenturen. Und damit ist klar, dass Ivan Rakitic sagen kann, was beschlossene Sache ist, denn in Deutschland wird er in Ruhe spielen können. Das Timing ist perfekt.
"Herr Rakitic, erstmals Gratulation für Ihren Sohn. Schalke ist ein Topklub."
"Danke, ich bin sehr stolz auf Ivan."
"Er ist erst 19, wird er es in der Bundesliga packen?"
"Mein Sohn hat das Zeugs dazu, aber im Fussball weiss man nie. Ich bin jetzt einfach einmal froh, dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist. Der FC Basel hat sich vorbildlich verhalten, auch Schalke."
"Ich habe mehrmals versucht, Ihren Sohn zu erreichen. Ist er vielleicht bei Ihnen zu Hause?"
"Er ist gerade in Zürich gelandet, wir erwarten ihn demnächst hier bei uns in Möhlin."
"Sie haben vor drei Jahren ein Gipsergeschäft eröffnet. Werden Sie den Betrieb weiterführen?"
"Im Moment schon. Mein älterer Sohn wird mir helfen, aber sicher ist, dass ich, meine Frau und auch mein älterer Sohn abwechslungsweise bei Ivan in Deutschland sein werden. Er braucht uns jetzt."
"Ihr Sohn würde gerne für die Schweizer Nationalmannschaft spielen, aber er hat sich für Kroatien entscheiden. Wieso?"
"Offiziell hat mein Sohn noch nicht Stellung bezogen."
"Aber die Sache ist klar, wobei Sie bei der Entscheidungsfindung grossen Einfluss hatten. Sie drängten immer für Kroatien."
"Offiziell sage ich: Mein Sohn ist der Fussballer, nicht ich, er muss wissen, was gut und was richtig ist für ihn."
"Hat die kroatische Nationalmannschaft mehr bezahlt als der Schweizer Verband?"
"Es geht nicht um Geld, sondern um sportliche Perspektiven. Als ehemaliger Profifussballer und als Vater kann ich Ihnen aber versichern, dass es eine sehr, sehr schwere Entscheidung ist. Ivan hat von 12 bis 19 für die Schweizer Juniorennationalmannschaften gespielt. Sich nun gegen seinen bisherigen Verband zu entscheiden, wenn er es denn tut, ist nicht einfach."
"Hätten Sie Ihren Sohn auch unterstützt, wenn er sich für Köbi Kuhn entschieden hätte?"
"Offiziell sage ich: Ich werde meinen Sohn immer unterstützen, ob er nun für die Schweiz spielt oder für Kroatien. Offiziell kann ich Ihnen nichts anderes sagen."
"Offiziell verstehe ich das, besten Dank und viel Glück für die EM-Qualifikation."
"Danke."
P.S Sollte Rakitic doch noch kippen und sich wider Erwarten für die Schweiz entscheiden, werde ich bei der nächsten PK Köbi Kuhn persönlich die Bierdose reichen. Die Wette gilt, Ehrenwort.

Juni 22, 2007, 01:40 vorm.
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Kommentare

pff... rakitic je osto u hrvatskoj pa se vi mislite....

alii ono proti turske nije bilo fair samo eto...

bili smo u soku kad su zabili gol a vrime proslo... nisu imali ljudi snage vise...

a bilic je tio prominut 2 igraca a onaj jebeni sudac nije mu dao

Kommentiert von: nepostojanovic | 23.06.2008 16:20:44

Ganz logische entscheidung von Ivan, ich bin auch Doppelbürger, hab auch den Schweizer Pass und den kroatischen. Aber mein Herz schlägt ganz klar für Kroatien, ich hab kroatisches Blut in mir, so wie Mladen und Ivan auch!

Kommentiert von: Beni | 25.04.2008 19:18:54

Meine lieben Schweizer und Kroaten hier beste und der einzige grund warum Ivan Rakitic für Kroatien spielt und nicht für die Schweiz !!


bitte anschauen und dann hoffe ich das sich das ganze hier erledigt hatt..

http://www.youtube.com/watch?v=kQo5C8ju7s4

Kommentiert von: Dragan Palavra | 15.09.2007 23:00:58

Jeder sollte sich selbst mal die Frage stellen: " WAS WÜRDE ICH TUN? WIE WÜRDE ES MIR ERGEHEN? WEM SOLL ICH ES DENN EIGENTLICH recht MACHEN?" ...
WÄRE ICH AUCH SO REIF UND WÜRDE - GUT ÜBERDACHT - EINE ENTSCHEIDUNG TREFFEN KÖNNEN ?
Nicht ihr müsst mit dem Entschluss leben, dass Ivan Rakitic jetzt für die kroatische Nationalmannschaft spielt - sondern er!

Euch soll bewusst werden, dass er durch die Spiele in der Schweiz, durch hartes, langjähriges Training, durch FREUDE AM SPIELEN erst zu dem geworden ist, der er heute ist!

Für einen der keine Familie im Ausland hat, kann so etwas nicht verstehenD Denn für so einen steht das gar nicht zur Debatte für ein "fremdes Land" zu spielen.
Doch vergesst nicht, dies ist auch seine Heimat.... .
Freut euch für ihn!

Zeigt das IHR Stolz sein könnt, dass er bei euch war und was er durch euch gelernt hat.

Denkt wieder an FUSSBALL ( an den Spaß ), und zeigt Kameradschaft!!

Kommentiert von: Unbekannte2007PJ | 18.08.2007 20:31:28

Ich finde auch das wir Rakitic nicht nachtrauern sollten. Er hat sich für Kroatien entschieden!
Sein Herz schlägt stärker für die Kroaten als für uns Schweizer. Und da sind wir auch schon beim
entscheidenden Wort. Herz. Ist ein Spieler nicht mit seinem ganzen Herzen bei der Sache, so hat er
in der Nati nichts verloren. Oder möchte jemand einen Natispieler der sich nicht sicher ist auf welches Tor er schiessen soll?

Die Vorwürfe aus diesem Blog, dass Secondos nicht akzeptiert würden dementiere ich rigoros.
Jeder Secondo bekommt in der Schweiz die Chance als vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft aufgenommen zu werden.
Natürlich muss man die hiesigen Traditionen und Werte akzeptieren und annehmen. Und da sind wir wieder beim "Föifer und Weggli"
Die Werte eines anderen Landes verkörpern und als Vollschweizer gelten wollen. Das geht leider nicht. Und zwar in keinem Land auf diesem Planeten!


Um wieder zum eigentlichen Thema zurück zukommen: Rakitic mag auf dem Papier die Schweizerische Staatsbürgerschaft besitzen.
Ziemlich sicher würden seine Kinder auch zu richtigen Schweizer heranwachsen. Sein Herz schlägt jedoch für Kroatien.
Somit ist sein entscheid nur ehrlich und lobenswert.

p.s. Sein Vater könnte sich in Sache Ehrlichkeit eine Scheibe abschneiden. Oder wir ihm die Frage "Fühlen Sie sich als Schweizer?" nicht gestellt... Schöne Woche!
Philipp Dubois

Kommentiert von: Philipp Dubois | 03.07.2007 10:42:18

Arsenal verpflichtet Da Silva

Arsenal verpflichtete den kroatischen Stürmer Eduardo da Silva (24) von Dinamo Zagreb für die nächsten vier Jahre. Der gebürtige Brasilianer war als 15-Jähriger nach Kroatien gezogen und erlangte 2002 die dortige Staatsbürgerschaft. In 12 Länderspielen hat der künftige Teamkollege von Philippe Senderos und Johann Djourou bereits sieben Tore erzielt.

Kommentiert von: GiNO | 02.07.2007 16:56:03

actually I don't care, whoever he is going to play with

Kommentiert von: Danici | 29.06.2007 12:37:01

Liebe Schweizer

Ich kann eure Aufregung verstehen, aber bitte nehmt euch auch mal an euerer eigenen Nase. JEDEM einzelnen eingebürgerten EX-Jugo wird permanent klar gemacht das er nur ein Papierlischwizer ist, ergo ein Bürger zweiter Klasse, meint ihr uns ist das nicht bewusst? Das lässt man uns beinahe täglich spühren. Da ist es doch mehr als naheliegend das sich Secondos teilweise gegen die Schweiz entscheiden...Das war der Grund für Rakitic und wird auch der vieler anderer sein.

Eingebürgerte Jugos im Parlament sind ja auch nicht gerade realistisch...und wenn die Secondos für die Nati spielen sollen, dann sollt ihr auch alle übrigen akzeptieren. Fünfer und Weggli gibts nicht...

Kommentiert von: zar | 28.06.2007 17:39:41

Wer ist Rakitic?

Kommentiert von: fragender | 25.06.2007 16:45:22

Schweizer und Kroaten waren immer Freunde. Das ist jetzt keine "Liebe deinen Nächsten" Parole, sonder die Wahrheit. Umso mehr überraschen mich eineige Beiträge hier. Ich habe schon immer gesagt, die Schweizer kann ich absolut verstehen. Hätte ich einen Schweizer in der kroatischen Liga, der schon seit der Geburt in Kroatien lebt, in Kroatien kickt... und sich dann trotzdem für die Schweiz entscheidet... na hallo, für den hätte ich dann auch die eine oder andere Beleidigung parat. Aber, da ich selbst ein Kroate bin der (wie Rakitic) im Ausland geboren wurde, weiß ich wie der Junge fühlt. Ich lebe in Österreich, wünsche dem Land alles Gute. Aber, Heimat ist Heimat. Und da gibt's nur eine, für mich wie für Rakitic oder Petric. Bitter in solchen Fällen ist, dass der Verband (in diesem Fall der Schweizer) in die Entwicklung und Ausbildung des Spielers investiert hat. Da muß die FIFA eine Regelung finden, so daß zumindest finanziell kein Verlust entsteht wenn sich ein Spieler für seine "Ur-Heimat" entscheidet.

Kommentiert von: Cevi | 25.06.2007 09:49:51

Liebe Schweizer,
anscheinend seid ihr doch nicht so ehrbare Leute wie ich immer angenommen hatte. Moeglicherweise bestaetigen diese unqualifizierten Kommentare lediglich, dass Dummheit ein weitverbreitetes Uebel ist.

Schweiz hat es bei der WM2006 ueber die Gruppenphase hinaus geschafft. Glueckwunsch! Riesen Erfolg fuer die Schweiz sich in einer Gruppe gegen Korea und Togo durchzusetzten..haha! Leider was Ukraine etwas zu stark!

Freunde, seid doch realistisch. Die Schweiz war und ist nichts und niemand im Weltfussball. Kroatien, was erst seit Anfang der Neunziger Unabhaengig ist, hat sich in seiner kurzen Geschichte noch fuer jede WM qualifiziert und mit der Halbfinalteilnahme mehr erreicht, als die Schweiz je erreichen wird (ich spiele hier mal den Wahrsager).

Gygax, Spycher, Huggel..abgesehen von lustig klingenden Namen hat die Schweizer Nati leider nicht viel zu bieten. ANsonsten wuerden ihre Spieler nicht bei Leverkusen, Frankfurt und sonstwo unter Vertrag.

Abgesehen von den Gebruedern Kovac (die fussballerisch grausam, nichtsdestotrotz sehr erfolgreich sind) hat Kroatien eine Fuelle von Spielern die bereits jetzt von Europas Topklubs gejagt werden- Edo Da Silva, Luka Modric, Vedran Corluka und in Zukunft auch unser Ivan Rakitic, sind Juwelen im europaeischen Fussball.

Ein Mladen Petric hat sich auch noch nicht zum Stammspieler gemausert (obwohl ich grosse Stuecke auf ihn halte), in der Schweiz hingegen wuerden sie ihn mit Kruecken in die Stammformation stellen.

Nichts fuer ungut Freunde, trotz euren viel geauserten und belegten Dummheit, mag ich euch noch immer und Wuensche euch viuel Erfolg bei der kommenden EM und vielleicht trifft man sich ja bei der WM-Quali...womit sich alles Gerede eruebrigen wuerde...wichtig ist auf dem Platz. In diesem Sinne ..Hopp Schwizzzzz...nicht traurig sein!

Kommentiert von: Ivan | 25.06.2007 08:02:20

ich finde es lustig wie verbittert die schweizer nun sind. heul heul ...der rakitic will nicht für uns spielen ...ach der kann eh nix ...und na wenn schon ...soll er doch für kroatien spielen ....doofe kroaten. erbärmliches GEJAMMER! hört auf zu weinen!

Kommentiert von: hopppp | 25.06.2007 02:27:54

Der «Rakitic-Blog» könnte eigentlich getrost geschlossen werden. Aus den Augen, aus dem Sinn. Zudem sind diese Kroaten derart unbedeutend. Bei der Vergabe der EURO2012 sind sie ebenso sang- und klanglos ausgeschieden, wie an der WM2006. Wir «Bergtrottel» halten es eher mehr mit der Realität, den Fakten und der friedlichen Koexistenz(!)!!! Deshalb hier zur Erinnerung die Resultate der Kroaten an der WM2006:

Brasilien : Kroatien 1 : 0
Japan : Kroatien 0 : 0
Australien : Kroatien 2 : 2

1. Brasilien 3 9
2. Australien 3 4
3. Kroatien 3 2
4. Japan 3 1

Das sagt doch eigentlich alles, über die «Stärke» dieser Kroaten. In keiner Gruppe, ausser in der Deutschen, wäre es so leicht gewesen, den 2. Rang zu erreichen! Wer ist schon Australien im Weltfussball???

Demgegenüber steht der erste Gruppenrang der Schweiz vor immerhin dem Vize-Weltmeister Frankreich:

1. Schweiz 3 7
2. Frankreich 3 5
3. Südkorea 3 4
4. Togo 3 0

Auch in der EM-Quali ist man noch lange nicht durch. Die Kroaten haben wie die «Fussballweltmacht Israel» 17 Punkte, die Russen 15 (zuletzt ein 0:0 in Kroatien) und die anfangs schwächelnden Engländer 14 Punkte. Die sind aber wieder im Kommen und werden sich gewiss noch qualifizieren. Die Kroaten müssen im letzten Spiel noch nach England. Ich tippe auf England vor Russland.


Wir Schweizer sollten endlich aufhören uns klein zu reden und Gegner gross darzustellen, die es im Grunde gar nicht sind, nur weil diese eine grosse Klappe (und nichts dahinter) haben.

Zudem sind wir rechts im offensiven Mittelfeld mit sehr guten und talentierten Spielern besetzt: Gygax, Degen und vorallem der Barnetta hat ja an der WM auf dieser Position herausragend gespielt. Und in Sachen Effizienz und Arbeit gegen Hinten ist er dem Rakitic um Längen voraus.

Die Kroaten haben auch nicht so tolle Spieler, wie offenbar angenommen wird. Im Kader stehen «Fussballer von Gestern» (Wadenbeisser), Typen wie der Simunic (Platzverweis-König), die Gebr. Kovac. Fussballerischer ist Petric vermutlich der Beste. Aber der wird nun bei Dortmund von 34 Spielen vielleicht bei 14 Spielen dabei sein, die restlichen Spiele wird er wegen Verletzungen und sonstigen Bobos (Fuss, Knie, Arm, Schulter, Kopf) nicht bestreiten können. Und dem Ra-Ra-Rakitic werden die etablierten Kaderspieler schon in den ersten Trainings den Tarif durchgeben und ihm tüchtig auf die Socken treten. Der «Kleine Ivan» wird Ende Saison vom Sitzen auf der Ersatzbank Hornhaut am Hintern und in seiner Entwicklung einen Schritt rückwärts gemacht haben. So gesehen, hätte eine Aufgebot in die Schweizer Nati ohnehin nur Sinn gemacht, wenn er in Basel geblieben, gefördert und nicht für mehr Kohle verheizt worden wäre.

Ivan - von hier aus alles Gute! Und sollte dich im Ruhrpott das Heimweh übermannen (sorry «überburschen»), eine Fahrkarte Zagreb einfach lösen, in den Orientexpress steigen und durch den Lötschbergtunnel der Bergtrottel fahren!!!!!!! Und nicht wieder versehentlich in Basel aussteigen. Denn dein Herz schlägt für Kroatien, und zusammen mit dem Land kannst du dich dann vielleicht zu etwas grösserm entwickeln ..... aber nur vielleicht!

Kommentiert von: hopp-schwiiz2008.ch | 24.06.2007 23:30:31

ja dieses thema scheint wirklich viel zu stark zu polarisieren. aber ich bleibe bei meiner meinung, den ivan brauchen wir nicht, basta.

gemäss der bilanz von der nzz am sonntag, heutige ausgabe, haben sich nur die buben petric, kuzmanovic und rakitic gegen die ch entschieden. scheinbar scheint sich die überzahl der fussball-doppelbürger trotzdem für die ch zu entscheiden, was den ausbildungsanstrengungen des sfv & co auch gerecht wird.

auf die z.T. sehr unwürdigen kommentare hier, ich glaube beispiele müssen keine genannt werden, sollte erst gar nicht eingegegangen werden.

Kommentiert von: fridolin | 24.06.2007 22:56:47

Das Thema Rakitic scheint hohe Wellen zu werfen. Aus meiner Sicht zu Hohe. Hat die Schweiz Rakitic überhaupt nötig? Zur Zeit können wir das verneinen. Wir haben genug gute Fussballer und es werden auch weiterhin gute folgen. Bei den Kroaten scheinbar nicht, dass sie so eine Aufregung machen.

Zudem hat Rakitic gerade mal eine gute Saison gespielt, nicht mehr. Ganz genau genommen war es eine gute Rückrunde. Oder sprach in der Hinrunde jemand von dem?

Die Frage der Integration ist aber berechtigt. Scheinbar ist es nicht gelungen, dass Rakitic sich als Schweizer fühlt. Aber kann man überhaupt integrieren, wenn man solche Parolen hört? Somit nimmt diesr Fall politische Ausmasse an und sollte vom Boulvard dringestens behandelt und angesprochen werden!

Wenn es mit der Bundesliga nicht klappt, können wir uns auf die Auftritte von Rakitic mit NK Hajduk Split oder Dynamo Zagreb freuen. Natürlich vorausgesetzt man besitzt einen Digitalreceiver, denn gratis ist heute nichts mehr. Also schade für all jene die dann kein Digitaltv haben um die Künste des begnateden Jahruntertalents zu geniessen.

Abschliessend bleibt zu sagen, dass wir Spieler, die man überzeugen muss sowieso nicht gebrauchen können.

Kommentiert von: Alfonso | 24.06.2007 22:38:31

Neben dem SFV muss sich jetzt vielleicht auch mal Polit-Bern Gedanken zum Thema Integration und Image der Schweiz machen. Würde die Schweiz - gerade in osteuropäischen Ländern - nicht so "uncool" (Bergtrottel...) wahr genommen werden, spielten die Herren Rakitic, Petric, Kuzmanovic (weitere werden folgen) wohl heute in der Nati.
Für die unglaublich sachfremden und giftigen Kommentare des offensichtlich in Deutschland ansässigen Exil-Kroaten, dem beim Abspielen seiner Nationalhymne jeweils einer abgeht, habe ich nur eine bemitleidenswertes Kopfschütteln übrig. Wenn sich einer dermassen enerviert und nur noch mit ignoranten Parolen um sich schmeissen kann, zeigt, dass er a) beschränkt ist und b) es um den kroatischen Fussball offenbar doch nicht so gut steht. Muss eine erstklassige Fussballnation wirklich derart um einen 19-jährigen Jüngling kämpfen, der gerade mal eine gute Saison in der drittklassigen (Bergtrottel-) Super League absolviert hat? Jebo te!

Kommentiert von: Bruno | 24.06.2007 18:35:31

Ich gönne euch das so sehr, dass Rakitic nicht für euch spielen wird ihr Bergtrottel. Ihr disqualifiziert euch selber mit eueren Nationalistischen aussagen. Keiner wählt die Schwez aus-wenn er nicht muß. Ihr solltet auch keine Komentare abgeben, über Länder (bsp:Kroatien), wenn Ihr keine Ahnung habt.

Kommentiert von: Manfred | 24.06.2007 16:50:38

HAHHAHA Ich gönne euch das sooo sehr ihr Bergtrottel!!!!!!! Jetzt zeigt ihr euer wahres gesicht- keiner wählt die Schweiz aus, wenn er nicht muß und gebt keine Komentare über Kroatien ab, WENN ihr keine Ahnung habt!!!

Kommentiert von: | 24.06.2007 16:47:51

Schweiz gutt!

Kommentiert von: Ciro | 24.06.2007 12:55:36

Die heutigen Schlagzeilen übertreffen sich gegenseitig!

Uli Hoeness zu BILD: "Bierhoff hat es verpasst Rakititsch einzubürgern! Er muss weg, ist für den deutschen Fussball untragbar geworden!"

Klinsmann zu WELT AM SONNTAG: "Mit Rakititsch wär ich noch Bundestrainer!"

Köbi im BLICK: "Ich zieh mich zurück in mein neues Haus nach Birmensdorf. Ohne Rakititsch mag ich nicht mehr, der Titel geht nach Kroatien!"

SPORTBILD: "Schuster: ich geh nur zu Real mit Rakititsch!"

Posh Schpeiss: "Frisurentipps für Rakititsch"

Johann Vogel im SAT1 Fussballtalk: "Ich schteig in die Fliegärr und tätsch Dir eins!"

Enrico Vogel in derselben Sendung: "Wir bieten Rakitisch einen Vertrag bis 2021. Basta."

Bumbum Boris auf BroSieben: "Aehm, häkäm, der Titel in Wimbledon geht für ähm, Federer nur über, häkäm, Rakitisch, is kuhl!"
Anzeiger von Möhlin: "Gipsergeschäft Rakititsch spendet für Ruthli! Durchführung gesichert."

Sämi Schmid: "Jetzt muss Racki sowieso erst mal in die RS. Bingo!"

KICKER (im Mai 2008): "Racki schiesst Knappen zum Titel. 11 Punkte Vorsprung 2 Runden vor Schluss, k.o. für die Bayern!"

Oder doch eher: "Alex bombt die Borussen zum Titel. Schalke vor Abstieg. Zu schwach war die Ersatzbank besetzt. Hätte man vielleicht Rakititsch (ausgeliehen an Karsruhe) eine Chance geben sollen?"

Kommentiert von: Beppo | 24.06.2007 11:45:04

Sollte er in der Bundesliga scheitern, würde er bestimmt in die kroatische Liga gehen. ;-))

Kommentiert von: Grenat | 24.06.2007 11:10:33

Liebe Schweizer, jetzt begebt euch doch nicht auf dieses Niveau. Das haben so ehrbare Menschen wie die Schwizer nicht noetig!

Vielleicht hat sich Herr Rakitic gegen die Schweiz entschieden, als er mal in einem schweizerischen Fussballforum gestoebert hat und solche Hasstiraden gegen Immigrantenkinder gelesen hat!? Moeglicherweise entscheidet sich das naechste auslaendische Talent ja fuer die Schweiz, wenn ihr aufhoert gegen seine Landsleute zu hetzen..versuchts mal. Klappt vielleicht!

Und bezueglich meiner kroatischen Landsleute, die hier nicht minder intolerant auftreten...seht es ihnen nach. Viele sind arm und haben nichts als ihren Nationalstolz. Diese Jungs leben von Rakitics und Modric's...lasst sie doch.

Was Rakitics Entscheidung angeht, so ist diese doch vollkommen nachvollziehbar. Aus sportlicher Hinsicht, jedenfalls. Ihr muesst mal ueber 2008 hinausschauen. Kroatien hat sich seit seiner Unabhaengigkeit noch fuer jede WM-Endrunde qualifiziert! Lediglich eine EM wurde verpasst- was dieses mal sicherlich nicht wieder geschehen wird! Mit Kroatien hat er einfach groessere Chnacen regelmaessig bei groessen Turnieren teilzunehmen (vorausgesetzt er bringt seine Leistung).

Also nicht boese sein...zieht die Konsequenzen daraus und seid schoen Freundlich zu euren auslaendischen Mitbuergern!

Kommentiert von: Ivan | 24.06.2007 05:08:47

Zum Entscheid der Familie Rakitic ist eigentlich nur noch zu sagen: «All die Kroaten, die ach ein so grosses Herz für ihre Heimat haben, ab und heim nach Kroatien und beim Wiederaufbau des Landes tatkräftig mithelfen, anstatt sich hier wie die Made im Speck zu ahlen und abwarten, bis die Ausländer in Kroatien alles in Schwung gebracht haben!!!!»

Kommentiert von: hopp-schwiiz2008.ch | 24.06.2007 00:01:12

@ Croat:

Genau. Und da Silva ist sicherlich auch eine Bilderburchkroate, gell? Was für ein infantiles Geschwätz. Rakitic ist Doppelbürger.

Kommentiert von: McSpeechless | 23.06.2007 23:05:08

thats it guysssssss !!

ER SPIELT FÜR KROATIEN:

Bilic ( unser Trainer) hat dies soeben bestätigt, es berichten die bedeutensten Zeitungen, hier eine Quelle:

mit Rakitic Interview:

http://www.jutarnji.hr/sport/nogomet/clanak/art-2007,6,23,,79631.jl

Kommentiert von: dEUTSCHKROATE | 23.06.2007 22:07:13

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