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30. März 2007

Interview mit Johann Vogel

Gestern Abend rief mich Johann Vogel zu Hause im Zürcher Seefeld an, nachdem ich ihm über seinen Manager eine Nachricht in Spanien hatte zukommen lassen. Seit seinem Rauswurf aus der Schweizer Nationalmannschaft hatte sich Vogel zurückgezogen und nicht mehr mit den Medien gesprochen.
„Hier ist Johann Vogel.“
„Danke, dass Sie sich melden. Kann ich Sie zurückrufen, die Pasta ist am Kochen. In fünf Minuten?“
„Bis gleich.“
Es ging dann doch eine halbe Stunde, weil das Wasser in Wahrheit noch nicht kochte und die hausgemachten breiten Tagliatelle, bei meinem letzten Besuch in Rom gekauft, extrem lange brauchen, auch al dente, und der Sugo meiner Mutter...
Jedenfalls rief ich um halb elf an.
„Haben Sie was mitbekommen vom Trainingslager der Nationalmannschaft in den USA?“
„Ich habe täglich Ihren Blog gelesen und auch die Kommentare, denen ich nur zustimmen kann: einfach grossartig. Ich habe mich köstlich amüsiert. Danke im Nachhinein, auch von Seiten meiner Frau.“
„Was war Ihr Lieblingsblog?“
„Der über Marco Streller war Weltklasse: ‚In der 88. Minute bekam Marco Streller die gelbe Karte wegen einer Schwalbe im Mittelkreis. Auf so eine Idee muss man als Stürmer erst mal kommen.’“
„Sie haben die Blogs auswendig gelernt?“
„Ich hatte ja nichts anderes zu tun. Apropos Streller: Ich habe gelesen, dass er vor dem Spiel gegen Jamaika gesagt hat, er spiele für den Trainer und für Alex, den neuen Captain.“
„Das habe ich auch irgendwo gelesen.“
„Dann fragen Sie Marco das nächste Mal doch bitte, für wen er gegen Kolumbien gespielt hat. Wahrscheinlich für mich.“ (Er lacht herzhaft ins Telefon.)
„Schadenfreude?“
„Überhaupt nicht. Ich war immer stolz, für die Schweiz spielen zu dürfen, und ich wünsche meinen ehemaligen Kollegen, aber auch der Schweiz nur das Allerbeste. Es wurmt mich aber umso sehr, dass mein Rauswurf der Mannschaft offensichtlich nichts gebracht hat. Hätte Herr Kuhn super Spiele hingelegt, dann wäre es für mich, paradoxerweise, viel einfacher, seinen Entscheid heute zu akzeptieren. Dann hätte ich einsehen müssen, dass er im Interesse der Schweizer Nationalmannschaft wahrscheinlich doch richtig gehandelt hat.“
„Als Köbi Kuhn Sie am vergangenen 8. März anrief, um Ihnen mitzuteilen, dass er fortan auf Sie verzichten würde, dachten Sie, er gratuliere Ihnen zum Geburtstag. So haben Sie es jedenfalls dem 'Tages-Anzeiger' erzählt. Stimmt das?“
„Das stimmt, ja. Herr Kuhn hatte sich die letzten acht Monate nicht mehr bei mir gemeldet, immer war ich es, der den Kontakt suchte. Als er mich einen Tag vor meinem 30. Geburtstag anrief, war ich erfreut und dachte wirklich, er würde mir gratulieren.“
„Als seine Stimme besorgt klang, dachten Sie, er würde Ihnen mitteilen, dass er leider sein Traineramt zur Verfügung stellen muss. Das war kein Witz, das dachten Sie wirklich?“
„Kein Witz: Ich war überzeugt, er schmeisst alles hin.“
„Wieso haben Sie das gedacht?“
„Weil ich schon lange gemerkt hatte, dass Herr Kuhn keine Lust mehr hat auf den Job. Früher sprach er oft mit den Spielern, er ging sie im Ausland besuchen. Seit der WM in Deutschland ist bei ihm das Feuer weg. Das hat mir übrigens auch Erwin Zogg bestätigt, der ihm sehr nahe steht.“
„Erwin Zogg, der persönliche Berater von Köbi Kuhn? Kann ich mir nicht vorstellen.“
„So ist es aber. Erwin kam mich in Sevilla besuchen. Das war vor dem Brasilien-Spiel. Bei dieser Gelegenheit hat er mir das gesagt.“
„Wieso sollte Köbi Kuhn keine Lust mehr haben auf den Job?“
„Weil er vielleicht gemerkt hat, dass er der Mannschaft nichts mehr bringen kann und er mit der WM-Teilnahme 2006 das Maximum erreicht hatte, für seine Verhältnisse. Herr Kuhn ist ein hervorragender Trainer, wenn es der Mannschaft gut läuft. Läuft es der Mannschaft schlecht, dann ist er keiner, der motivieren und neue Impulse geben kann. Er hätte, rückblickend betrachtet, nach der WM zurücktreten sollen.“
„Unmittelbar nach der WM konnte er doch noch gar nicht wissen, dass es der Mannschaft nicht mehr gut laufen würde. “
„Wir wussten alle, dass bis zur EM 2008 zwei schwere Jahre vor uns stehen. Zwei Jahre ohne Ernstkämpfe. Man kann sich als Profi mental noch so gut einstellen, aber der Adrenalinspiegel ist bei Freundschaftsspielen nie so hoch, wie wenn es um etwas geht.“
„Als Köbi Kuhn Ihnen am Telefon schliesslich sagte, weshalb er Sie angerufen hatte, sollen Sie gedroht haben: ‚Jetzt steige ich ins Flugzeug und tätsch dir eins.“ Haben Sie das so gesagt?“
„Nicht der Entscheid an und für sich, sondern die Art und Weise, wie er seinen Entscheid gefällt hatte, sich nur auf Gerüchte basierend, brachte mich in Aufruhr. Es fielen harte Worte.“
„Was für Gerüchte?“
„Lassen Sie mich festhalten, dass ich nicht stolz darauf bin, wie ich reagiert habe. Ich war aufgebracht, masslos enttäuscht, dass mich der Trainer einfach so, ohne jegliche Vorwarnung, entsorgte, immerhin spielte ich zwölf Jahre für die Schweizer Nationalmannschaft, 94 Länderspiele, die letzten 26 bis zum Spiel gegen Östereich im letzten Oktober als Captain ohne Niederlage, abgesehen vom Barrage-Spiel gegen die Türkei, das letztlich aber auch ein Sieg war. “
„Von welchen Gerüchten sprechen Sie?“
„Herr Kuhn sagte, er hätte von vertraulicher Quelle erfahren, ich würde behaupten, mit ihm als Trainer werde die Schweiz keinen Erfolg mehr haben. Die vertrauliche Quelle war der ‚Blick’. Ich sagte: ‚Trainer, wem glauben Sie, den Journalisten oder Ihrem Captain?’“
„Sie sagten vorhin, Sie hätten schon lange gemerkt, dass beim Trainer das Feuer aus war. Mit anderen Worten: Sie wussten, dass die Nationalmannschaft mit Köbi Kuhn keinen Erfolg mehr haben kann. So falsch lag die vertrauliche Quelle also nicht.“
„Ich war und bin überzeugt, dass die Nationalmannschaft keinen Erfolg haben kann, wenn sich nicht alle, inklusive Trainer, einen Ruck geben. Ich habe das nicht nur, aber auch auf den Trainer bezogen. Jeder ist gefordert, auch Herr Kuhn.“
„Was sagen Sie zur Wahl Ihres Nachfolgers, Alex Frei?“
„Es ist der Entscheid des Trainers.“
„Sie hoffen immer noch, an der EM im kommenden Jahr dabei zu sein’“
„Im Moment habe ich nicht viel Grund zu Optimismus: Aber ich glaube daran, ja.“
„Mit Köbi Kuhn als Trainer?“
„Das glaube ich eher nicht.“

März 30, 2007, 03:33 nachm.
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Kommentare

«Wir wollen Europameister werden!» Nach der WM hat Köbi Kuhn das Traumziel öffentlich gemacht. An diesem Satz wird er heute gemessen. Machen wir uns nichts vor, wir träumen alle davon, aber dieses Amt und Bürde ist für den braven Köbi zwei Nummern zu gross geworden, er ist und bleibt nicht mehr als ein bescheidener «Buben-Trainer» und seine Buben sind Stars geworden und ihm über den Kopf gewachsen.

Nur, seine Buben sind flügge und Auslandstars geworden. Ich glaube kaum - und aufgrund des Leistungszerfall ist es auch höchst zweifelhaft - dass Kuhn von den Spielern noch akzeptiert und respektiert wird. Seine Statements sind ebenso wirr wie seine Spielerdispositionen und Auswechslungen. Die Verbannung seines Captains war kurzsichtig, respektlos und bereits eine erste Verzweiflungstat. Ich denke, es war aber auch sein finales Eigentor; denn der Vogel wird mit jedem «Köbischen Desaster-Spiel» noch deutlicher über den Köpfen der Fans schweben. Der Vogel wird sich vermehren und bald einen riesigen (Fan)Schwarm um sich scharen ......

Köbi war ein typischer «Schönwetterspieler», liess man ihm Zeit und Raum war er manchmal genial. So ähnlich ist er auch als Trainer, obwohl nie ganz genial, aber solange es «seinen Buben» gut lief, war er zumindest erfolgreich genug. Aber seine Interviews sind bohrend langweilig, und wir wissen bereits im voraus, was er nun von sich geben wird. So ähnlich muss es über die Jahre auch den Spielern ergangen sein. Langweilig und monoton wie auf einem Schulreisli ins Heimatmuseum. Seine permanent negative Körpersprache, das Kopfschütteln selbst bei positiven Aussagen, kann auf Dauer niemanden überzeugen, weder das Team noch die Fans. Man stelle sich einen Feldherr vor, der vor seine Krieger tritt und kopfschüttelnd verkündet: «Männer, die Schlacht heute werden wir gewinnen .....!»

Der Karren wurde bereits mit dem katastrophalen Ukraine-Spiel in den Dreck gefahren und der biedere, brave aber ebenso sture Köbi K. steckt bereits zu tief im Sumpf. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sich der Köbi in den Jahren mit der Mannschaft verschlissen hat. Und die aufkeimende Kritik an seiner Arbeit wird die Abwärtsspirale innerhalb der Mannschaft noch beschleunigen. Angeschossene Trainer sind angreifbar, und es werden sich zuerst die unzufriedenen Spieler erheben und Kritik am Trainer üben. Weshalb sollte zum Beispiel ein Spycher zufrieden sein, wenn ihm nach Vogels Ausscheiden ein Cabanas vorgezogen wird? Cabanas, ein Spieler, der in Köln in der 2. Liga während der Saison verspottet wurde. Spycher hingegen ist ein Stammspieler, effizient und die Zuverlässigkeit in Person.

Er wird an dieser Bürde und Druck zerbrechen und die Schweizer Nationalmannschaft wird mit dem «Köbi-Fussball» kläglich untergehen und scheitern. Sehr Schade, da können wir diesen Mega-Event ausrichten und niemand stemmt sich so richtig gegen das absehbare Schweizer Debakel. Zwar wird inzwischen der brave Köbi und «Schweizer des Jahres» in den Medien da und dort sanft in Frage gestellt, aber offensichtlich will sich niemand an seiner Demontage die Hände verbrennen, weder die Spieler noch die Medien. Und schon gar nicht jene Medien, die (noch) gut Freund mit Kuhn sind. Ist ja auch verständlich; denn sollte der Köbi tatsächlich bis und während der EURO2008 im Amt bleiben, sind sowohl die Spieler wie auch die Medien auf eine friedliche Koexistenz mit dem Trainer und dem SFV angewiesen.

Was kann getan werden? Es gibt eigentlich nur einen gangbaren Weg, nämlich über die Konsumenten des Fussballs - die Fans, die sind niemandem verpflichtet und können auf die Barrikaden gehen! Und ich bin einer von diesen Fans, mit einem Werkzeug in der Hand, einer eigenen unabhängigen, neu erstellten interaktiven Fan-Community (Website):

http://www.hopp-schwiiz2008.ch/fan-community

Ueber diese Website können wir einen Fan-Widerstand gegen Köbi Kuhn organisieren und kundtun. Ich denke, es ist der einzige gangbare Weg, um dem «greisen SFV-Gremium» einen Trainerwechsel abzuringen. Ich glaube kaum, dass der SFV Köbi K. gegen den Willen der Fans im Amt belassen wird. Der Druck und die Verantwortung im Hinblick auf die EURO2008 lastet auch schwer auf diesen Herren. Fans gegen Kuhn, dann noch ein Gurkenspiel gegen Argentinien und der Trainer ist reif für sein Bergidyll. Dort kann er dann kopfschüttelnd vor sich hinstammeln: «Einfach unvergleichlich diese Berge, diese Ruhe, schier unüberwindbar und doch so fragile wie mein ehemaliger Torwart «Zablibühler» (wie der Berg hat auch der «Zablibühler» oft getrübte Fernsicht, was zu Fehleinschätzungen hinsichtlich der Distanzen führt) ..... und dort die Berggondel. Sie gondelt unermüdlich rauf und runter, zwar mehrheitlich im Leerlauf, exakt wie mein anderer ehemalige Liebling, der Cabanas (Er ist allerdings weder Fisch noch Vogel: völlig ungeeignet als neue Nr. 6, zu untalentiert für die Nr. 10 und zu langsam für die Seiten). Und weiter oben segelt die «Schwalbe» im Kreise, die leider noch keinen Frühling macht» ...... :-)

N.B.: Ich habe noch nie zu der Fan-Gemeinde von Köbi K. gehört. Ich bin vielmehr der Meinung, dass seine Verdienste masslos überbewertet wurden. Die wahren Helden sind doch jene im SFV, die das Junioren-Ausbildungskonzept realisiert haben. Ich habe unter Kuhn nur ein wirklich gutes Spiel gesehen, nämlich das 2:0 gegen die Türken in Bern. In Istanbaul musste man aber bereits wieder viel Dusel in Anspruch nehmen, um nicht noch auszuscheiden. Auch in der Gruppenqualifikation hat man sich nur mit Glück und äusserst knapp, gegen in den letzten Jahren eher erfolglose Fussballnationen wie Irland und Israel, durchgesetzt - und das mit lauter Profifussballern aus Europas Topligen.

Das Spiel gegen die Ukraine war dann bereits das erste Katastrophen-Spiel, desolater «Köbi-Fussball» mit wirren Auswechslungen. Mit etwas mehr Courage und einem renommierten Trainer wie Christian Gross, Koller oder Latour hätte man die Ukraine geschlagen. Mit dem notwendigen Glück im weiteren Verlaufe des Turniers hätte die Schweizer Nati gar Geschichte schreiben können. Sehr schade für die verpasste Chance. Und was passiert danach!? Der Köbi wird am Flughafen gefeiert wie ein Held und zum Schweizer des Jahres erkoren, weil er gegen Mannschaften wie Togo und Südkorea gewonnen, gegen Frankreich nicht verloren und gegen die durchschnittlichen Ukrainer schlussendlich verloren hat. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln .... :-)

Die international völlig unerfahrenen Nobodies vom FC-Thun sind übrigens ein Jahr zuvor gegen die Hälfte der ukrainischen Nationalmannschaft ganz anders und erfolgreich aufgetreten, allerdings mit einem jungen, dynamischen und entschlossenen Trainer und nicht mit einem notorischen Kopfschüttler.

Kommentiert von: Kumli Ulrich | 31.03.2007 03:29:27

hallo Walter, inzwischen bin ich zu Hause in Kolumbien angekommen und habe meinen Frust gegen gewisse Pressestimmen wieder unter Kontrolle. dennoch bleibe ich bei meiner Ansicht zu der Zeit mit euch in Miami. mit einer Aussage von Johan gehe ich absolut nicht einig: "Man kann sich als Profi mental noch so gut einstellen, aber der Adrenalinspiegel ist bei Freundschaftsspielen nie so hoch, wie wenn es um etwas geht." hier macht für mich die Presse eine mitentscheidende Musik. früher konnte man in den Presseberichten schon vor einem Länerspiel viel über den Gegner lesen. in Miami hättet ihr "Zeitungsfritzen" auch ausreichend die Möglichkeit gehabt euch um die beiden oder den zweiten Gegner zu informieren. vor allem der "Bildli-Zeitung" war es aber wichtig sich nur um das Kapitän-Problem hin und her zu bemühen. auch Profis lesen Zeitungen und somit sind solche Presseberichte auch mitentscheidend wie sich die Spieler auf so einen Match vorbereiten. werden zwei lockere Spiele voraus gesagt, dann ist dies kaum zu Gunsten für eine positive mentale Vorbereitung eines jeden Spielers. geht ihr hart in die Kritik gegen die Mannschaft und deren Möglichkeiten,schreibt ihr z.B. nur wenn jeder über sich hinaus wächst, dann... dann ist die Reaktion eines jeden Menschen, ob Sportler oder Angestellter irgend eines Betriebes zum vornherein mit dem Bestreben: "denen werd ichs zeigen" verknüpft. Walter ich glaube du kennst meinen Standpunkt ich habe ihn dir in Miami gesagt. das was ihr dort betrieben habt war für mich definitiv Saat der Intrige und der Verunsicherung der Mannschaft zu streuen. Grüsse aus Medellin, Kolumbien.

Kommentiert von: Don-Pedro | 30.03.2007 19:05:45

Hallo Walter

Super Bericht, man hat gegen Kolumbien gesehen, wie wichtig dieser Vogel für den schweizer Fussball ist. Und ich denke auch, dass Herr Kuhn definitiv nicht der richtige Trainer für die Mannschaft ist, wie der ganze alte Haufen.

Und die Zeitung BLICK ist nicht mehr glaubhaft, so einseitige Berichte habe ich ja noch nie gelesen (unglaublich).Bin mal gespannt wär das nächste Opfer ist nach Johann, vielleicht Herr Kuhn???????

PS: Behrami ist der erste junge Spieler, der mal das Maul aufmacht und sagt wie es wirklich ist. Sehr gut, ich hoffe es folgen noch mehr Spieler, die mal EHRLICH sind...

Kommentiert von: | 30.03.2007 17:13:10

Salü Walter

endlich jemand der weiss wie man geile berichte schreibt. weltklasse!

alle die von fussball was verstehen wissen ganz genau wie wichtig ein spieler wie vogel für eine mannschaft ist, seine spielweise ist zwar nicht auffallend aber enorm wichtig, wie er das spiel lesen und diktieren kann. er ist taktisch einer der besten in europa ist beidfüssig und die ruhe in person.

die schweizer delegation und trainer sind alles männer ohne eier! es kommt niemandem mal in den sinn sich hinzustellen und mal klartext zu reden man versteckt sich lieber hinter dem "blick" die haben sowieso keine ahnung.

berahmi isch "en geile fuchs" er sagt was er denkt und ich kann es mir genau vorstellen das alles genau so abläuft, nur weil er jetzt ehrlich war bekommt er noch einen rüffel typisch schweiz.

Kommentiert von: C'est ça | 30.03.2007 16:21:25

Sehr aufschlussreich das Interview, auch wenn ich denke, der Herr Vogel wird als Fussballer masslos überschätzt. Ueberhaupt grossartig dieses Blog.
Nur am Rande: weshalb geben Sie jedesmal an, dass Sie in Zürich im Seefeld zu Hause sind? Zürich würde ja eigentlich genügen, oder wollen Sie da etwas bestimmtes mitteilen.

Kommentiert von: capuns | 30.03.2007 15:54:50

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