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26. März 2007

Auf welchem Stockwerk wohnt Mozart?

Lieber Marcel Siegenthaler
Ich habe mich gestern der Lektüre Deiner Zeitung gewidmet - wie von Dir empfohlen (N.B.: Marcel Siegenthaler ist Sportchef von "Blick" und "Sonntagsblick“).
Ein paar Fragen sind geblieben: In der gestrigen Ausgabe des "Sobli" heisst es, der schweizerisch-kolumbianische Johan Vonlanthen habe ein Herz, das "eidgenössisch schlägt", also pünktlich, nehme ich an. Wo bekommt man solche Herzen? Weiter heisst es, Vonlanthen spiele in Salzburg: "Dort ist er aufgestiegen zu den Mozarts." Kennt er die wirklich persönlich? Auf welchem Stockwerk wohnen die Mozarts?
Ich gestehe: Ich habe Deine Zeitung, lieber Marcel, nicht gekauft, da die Credit Suisse den Medienspiegel hier in Florida gratis verteilt. Selbstverständlich bezahle ich aber, sobald ich wieder in Zürich bin, den von Dir festgelegten Preis, nämlich "mindestens einen halben Espresso". Ich würde sogar aufrunden.
Ich freu mich, bis bald.
Herzlich, Walter

März 26, 2007, 02:49 nachm.
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Kommentare

Herr Siegenthaler,
so persönlich hätten Sie den Kommentar von Natischer nicht nehmen müssen und gleich den Job hinschmeissen!

Kommentiert von: Eric | 29.03.2007 15:33:18

Diesem Konter, um bei der Fussballsprache zu bleiben, Herr Siegenthaler, fehlen Spritzigkeit, Durchschlagskraft, Originalität, Witz und ein erfolgreicher Abschluss.

Kommentiert von: Natischer | 26.03.2007 21:11:55

Mein Gott Walter
Der Lektüre "meiner" Zeitung hast du dich gewidmet?! Es ist ja schon so, dass beim BLICK zurzeit einiges im Fluss ist. Aber ich bin doch kein Köppel und kaufe gleich eine ganze Zeitung. Sei versichert: "Meine" Zeitung gehört immer noch der Familie Ringier.
Nun zu deinen Fragen:
+ Im letzten SoBli steht: "Vonlanthen zeigt auf sein Herz. Betont, dass es eidgenössisch schlage." Weisst du, das ist etwa so, wie wenn der gleiche Schweizer namens Vonlanthen in deinem Blog sagt, Trapattoni spreche inzwischen gut Deutsch. Das behauptetest ja auch nicht du. Mir kam übrigens zu Ohren, dass der Vonlanthen Johan jeweils püntlich zu den Tischgesprächen unserer Nati in Miami erscheint. Und laut hartnäckigem Klischee ist Pünktlichkeit ja eine eidgenössische Tugend. Zu deiner konkreten Frage: Käuflich erwerben kann man "eidgenössische" Herzen meines Wissens noch nicht. Vielleicht bietet sie der Mörgeli aber demnächst in seiner "Weltwoche"-Kolumne an. Wäre doch ein urchiger Wahl-Gag...
+ Zu Mozart und dessen Wohngepflogenheiten: Der Wolfi hat inzwischen Frau Kugel geheiratet und nennt sich nun Mozart-Kugel. Als solche hält er sich in den Salzburger Geschäften meistens im Parterre auf.
Komm gut nach Hause
Marcel

Kommentiert von: Marcel Siegenthaler | 26.03.2007 15:43:38

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